Große Einkaufszentren erhöhen Abfallberge
Laut Georgia Institute of Technnology lassen sich Verbraucher zu überflüssigen Käufen verleiten
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Super-Einkaufszentrum: Standorte verführen zu unsinnigen Käufen (Foto: jimaro morales, pixabay.com)
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Atlanta (pte003/12.11.2025/06:10)
Riesige Einkaufszentren, in denen es neben allgemeinen Waren auch Lebensmittel gibt, verführen zum Kauf von Dingen, die Kunden gar nicht oder zumindest im Augenblick nicht brauchen. Dies führt zu übermäßig viel Abfall, klagt Suvrat Dhanorkar vom Georgia Institute of Technnology. Das schließt der Lieferkettenexperte aus einer zehn Jahre dauernden Untersuchung der Abfallströme im Einzugsbereich von Walmart-Supercentern in den USA.
Regionen unterschiedlich
Gemeinsam mit Lina Wang und Sungho Park hat Dhanorkar das Verfahren "Difference-in-Differences" entwickelt. Das ist eine Analysemethode, bei der Trends in Bezug auf Verbraucherabfälle in Bezirken, in denen Supercenter eröffnet wurden, mit denen in Regionen ohne diese Märkte verglichen werden. Dabei spielen sozioökonomische Faktoren wie Wohnraum, Einkommen und Bildung eine entscheidende Rolle.
"Die Eröffnung eines Supercenters führt zum Anstieg der Verbraucherabfälle um bis zu sieben Prozent. Darüber hinaus ist der Anstieg der Verbraucherabfälle bei Neueröffnungen von Supercentern größer als nach der Umwandlung von bestehenden Geschäften in Supercentern", schreibt Dhanorkar. Diese großen Geschäfte stimulierten den Massenkonsum und führten zu allmähliche Veränderungen im Verbraucherverhalten.
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