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pte20220621001 Medizin/Wellness, Produkte/Innovationen

Geschädigte Herzen lassen sich regenerieren

Methode der University of Houston ermöglicht fast vollständige Erholung der Zellen bei Mäusen


Infarktgeschädigtes Herz vor (links) und nach der neuen Behandlung (Fotos: uh.edu)
Infarktgeschädigtes Herz vor (links) und nach der neuen Behandlung (Fotos: uh.edu)

Houston (pte001/21.06.2022/06:00) -

Forscher der University of Houston http://uh.edu haben nach einem Infarkt abgestorbene Teile von Mäuseherzen regenerieren können. Sie arbeiteten danach genauso gut wie vor der Erkrankung, heißt es. Die Experten hatten zuvor die beiden sogenannten Transkriptionsfaktoren Stemin und YAP5SA identifiziert, die die Replikationsrate von Herzzellen, den Kardiomyozyten, erhöhen. Tests an Mauszellen, die in Laborschalen kultiviert wurden, haben gezeigt, dass Stemin stammzellähnliche Eigenschaften in Kardiomyozyten aktiviert, während YAP5SA den Prozess durch die Förderung des Organwachstums fördert.

Technik aus Corona-Impfpraxis

Was im Labor mit separierten Herzzellen gelungen ist, lässt sich nicht ohne weiteres auf Herzen übertragen, die noch "in Betrieb" sind. Doch Robert Schartz und sein Team haben die Lösung gefunden. Sie beladen mRNA mit Stemin und YAP5SA, (mRNA). Diese sogenannte Boten-Ribonukleinsäure transportiert ihre heilbringende Fracht zum Ziel. Diese Methode wird bereits bei COVID-19-Impfstoffen praktiziert.

In einer anderen Testreihe hat das Team nach einem Herzinfarkt mRNA mit den Transkriptionsfaktoren in die Herzen lebender Mäuse injiziert. In beiden Fällen verbesserte sich innerhalb von 24 Stunden die Replikation der Herzzellen der Tiere um mindestens das 15-Fache, was die Herzfunktion signifikant verbesserte, unterstreichen die Wissenschaftler.

Todesfälle zukünftig verhindern

"Nachdem die beiden Transkriptionsfaktoren in infarktiertgeschädigte Herzen von erwachsenen Mäusen injiziert wurden, stellten wir eine atemberaubende Verbesserung fest. Das Labor konnte bestätigen, dass sich die Herzmyozyten innerhalb eines Tages schnell vermehrten, während die Herzen im Laufe des nächsten Monats mit wenig Narbenbildung wieder nahezu normal arbeiteten", so Schwartz.

Dass sich die Herzzellen nicht selbst regenerieren können, ist häufig der Grund für Todesfälle nach Herzinfarkten. Es bildet sich Narbengewebe, das zur Arbeit des Herzens nicht beitragen kann. Das kann zu weiteren Infarkten und schließlich zum Versagen des Organs führen.

(Ende)
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