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pts20260903022 in Leben

Gandhi-Gedenken in Amsterdam verbindet Friedens- und Menschenrechtsaktivisten

Vertreter aus Indien und den Niederlanden würdigen Mahatma Gandhis Vermächtnis


Celebration des Events (Foto: Scientology)
Celebration des Events (Foto: Scientology)

Amsterdam (pts022/03.09.2026/13:50)

Vertreter aus Indien und den Niederlanden würdigen Mahatma Gandhis Vermächtnis und beraten über gemeinsame Initiativen für Frieden, Menschenrechte und Jugendbildung. Eine Gedenkveranstaltung an der Mahatma-Gandhi-Statue in Amsterdam brachte Vertreter der Gandhi Global Family, der Scientology-Kirche der Niederlande sowie niederländische und indische Menschenrechts- und Friedensaktivisten zusammen. Im Mittelpunkt standen Gandhis Grundsätze der Gewaltlosigkeit, seine Bedeutung für die Gegenwart und mögliche gemeinsame Projekte zur Menschenrechtsbildung.

Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher und kultureller Organisationen versammelten sich am 19. August an der Mahatma-Gandhi-Statue an der Churchilllaan in Amsterdam zu einer Blumenniederlegung. Die Veranstaltung war dem Frieden, der Gewaltlosigkeit und der Würde des Menschen gewidmet.

Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Ram Mohan Rai, Generalsekretär der Gandhi Global Family, Krishnakanta Rai, die Menschenrechtsaktivistin Gerbrig Deinum von der Scientology-Kirche Amsterdam, die Gandhi- und Menschenrechtsaktivistin Patricia Haveman sowie Robert Kruijt, Direktor für Public Affairs der Scientology Kirche Amsterdam und Botschafter der Initiative United for Human Rights.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, welche Bedeutung Gandhis Grundsätze von Wahrheit, Gewaltlosigkeit, "Satyagraha" – dem gewaltfreien Festhalten an der Wahrheit – und Mitgefühl angesichts heutiger bewaffneter Konflikte, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Intoleranz haben können.

Ram Mohan Rai berichtete über die Arbeit der Gandhi Global Family, die sich für die Verbreitung der Gandhischen Philosophie, interreligiöse Verständigung, Menschenrechte und internationale Freundschaft einsetzt. Gandhis Vermächtnis, so Rai, richte sich nicht allein an Regierungen oder Institutionen, sondern auch an jeden einzelnen Menschen. Entscheidend sei, die Bewunderung für Gandhi in konkretes persönliches Handeln umzusetzen.

Eine besondere Symbolik besitzt der Standort der Gandhi-Statue selbst. Sie steht an einer Straße, die nach dem früheren britischen Premierminister Winston Churchill benannt ist, einem erklärten Gegner Gandhis während der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Gerbrig Deinum verwies darauf, dass Gandhis gewaltloser Widerstand letztlich eine historische Wirkung entfaltet habe, die politische Machtverhältnisse überdauerte.

Die Bronzestatue des niederländischen Bildhauers Karel Gomes wurde am 2. Oktober 1990, an Gandhis Geburtstag, enthüllt. Gandhi ist mit Gehstock, Brille und Sandalen dargestellt. Auch die Gestaltung rund um das Denkmal soll den Gedanken der Versöhnung von Gegensätzen symbolisieren.

Der 2. Oktober wird seit 2007 von den Vereinten Nationen als "Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit" begangen. Damit würdigt die UNO Gandhis Beitrag zu einer Kultur des Friedens, der Toleranz und des gegenseitigen Verständnisses.

Patricia Haveman regte bei der Veranstaltung ein internationales Gandhi-Treffen am 2. Oktober in Den Haag und an der Gandhi-Statue in Amsterdam an. Eine zusätzliche Online-Teilnahme könnte Friedensaktivisten aus weiteren Ländern die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen.

Darüber hinaus wurden mögliche gemeinsame Aktivitäten der Gandhi Global Family und der Initiative "United for Human Rights" in Indien erörtert. Im Mittelpunkt könnten Menschenrechtsbildung, Friedenserziehung und die Einbindung junger Menschen stehen. Grundlage dafür sollen die Prinzipien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie Gandhis Konzept des gewaltlosen gesellschaftlichen Wandels sein.

United for Human Rights stellt Lehr- und Informationsmaterialien zur Verfügung, mit denen die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verständlich vermittelt werden sollen. Das Programm wird von der Scientology Kirche unterstützt und von Pädagogen, gesellschaftlichen Organisationen und Menschenrechtsaktivisten unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft genutzt.

Ivan Arjona, Vertreter von Scientology bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, bezeichnete die Begegnung in Amsterdam als Verbindung zweier wichtiger Traditionen gesellschaftlicher Verantwortung: Gandhis Überzeugung, dass friedlicher Wandel bei der persönlichen Integrität des Einzelnen beginne, und dem Grundsatz, dass Menschen ihre Rechte kennen müssten, um sie wirksam schützen zu können.

Gerade jungen Menschen solle Gandhi nicht ausschließlich als historische Persönlichkeit vermittelt werden, waren sich die Teilnehmer einig. Vielmehr könnten seine Vorstellungen von Gewaltlosigkeit, moralischem Mut und Respekt vor anderen Orientierung beim Umgang mit heutigen Konflikten, Diskriminierung und gesellschaftlichen Spannungen bieten.

Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Bekenntnis, Gandhis Botschaft von Frieden, Mitgefühl, Gewaltlosigkeit und Achtung der Menschenrechte weiterzutragen. Die Blumenniederlegung sollte damit nicht nur an eine historische Persönlichkeit erinnern, sondern auch ein Zeichen für die weitere Zusammenarbeit zwischen indischen und niederländischen Friedens- und Menschenrechtsaktivisten setzen.

Quelle: www.scientologyeurope.org/2026/08/20/gandhi-tribute-in-amsterdam-unites-peace-advocates

Mehr Infos unter:
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(Ende)
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