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pte20221205015 Medien/Kommunikation, Sport/Events

Frauen und schwarze Sportler online beleidigt

World Athletics hat "World Athletics Championships Oregon22" auf Missbrauch analysieren lassen


Sportwettbewerb: Beleidigungen der Sportler via Internet nehmen zu (Foto: pixabay.com, deean)
Sportwettbewerb: Beleidigungen der Sportler via Internet nehmen zu (Foto: pixabay.com, deean)

Monaco Cedex (pte015/05.12.2022/11:32) -

Weibliche und schwarze Sportler werden im Social Web am meisten beleidigt, wie World Athletics in einer Studie zu den "World Athletics Championships Oregon22" zeigt. Bereits bei den Olympischen Spielen in Tokio wurde der Missbrauch auf Twitter untersucht. In diesem Jahr wurde die Überwachung auf Instagram ausgedehnt. Zusätzlich hat World Athletics fast drei Mal so viele Athleten überwacht. Insgesamt wurden die Accounts von 487 Athleten vom 10. Juli bis zum 1. August 2022 analysiert.

Twitter wird bevorzugt

Im Beobachtungszeitraum wurden 427.764 Postings und Kommentare auf Twitter und Instagram für die Analyse erfasst. Dazu gehörte die Analyse der Texte mittels der Suche nach Beleidigungen, anstößigen Bildern und Emojis sowie andere Formulierungen, die auf einen Missbrauch hindeuten. Ein von Künstlicher Intelligenz unterstütztes "Natural Language Processing" wurde eingesetzt, um Bedrohungen zu erkennen, indem die Beziehungen zwischen den Wörtern analysiert wurden. Damit konnte der Unterschied zwischen Formulierungen wie "I'll kill you" zu "you killed it" festgestellt werden. Ein Post auf Twitter bezieht sich hier auf jeden Tweet, in dem ein Athlet erwähnt wurde. Ein Kommentar auf Instagram bezieht sich auf jeden Kommentar, der als Antwort auf einen originalen Upload seitens eines Athleten stattfand.

Laut der Studie stammten 59 diskriminierende Postings von 57 eindeutigen Verfassern. 27 der 461 überwachten Athleten erhielten gezielte Beschimpfungen. Sexualisierter und sexistischer Missbrauch - überwiegend an Athletinnen gerichtet - machten mehr als 40 Prozent aller entdeckten Posts aus. Twitter war dabei der bevorzugte Kanal für die Täter. Auf ihn entfiel fast 60 Prozent des entdeckten Missbrauchs. Die Beschimpfungen wurden dazu eher von Ereignissen außerhalb des Wettkampfes ausgelöst. Die Athleten wurden aufgrund von Kontroversen in Zusammenhang mit dem Sport zum Ziel von Angriffen.

Emojis werden zur Waffe

60 Prozent des entdeckten Online-Missbrauchs waren sexueller oder rassistischer Natur. Kommentare bildeten die offensive Nutzung des N-Wortes und den Einsatz von Affen Emojis gegen schwarze Athleten ab. Diese Verwandlung zur Waffe von Emojis gehört zu dem rassistischen Missbrauch, der heute online üblich ist. Bei der Betrachtung der Arten des Missbrauchs nach dem Geschlecht, ist die Hälfte des Missbrauchs, der auf Athletinnen abzielt, sexualisierter Art. Der Missbrauch, der auf Athleten abzielt, enthielt eher allgemeine Beleidigungen. Mit 29 Prozent wurde ebenfalls ein erheblicher Anteil von rassistischem Missbrauch nachgewiesen.

Als Teil der Analyse haben die Forscher alle gekennzeichneten Beleidigungen in Kategorien der Schwere nach eingeteilt. So wurden verschiedene Aktivitäten empfohlen. 59 Prozent der beleidigenden Posts wurden als so ernst angesehen, dass eine Intervention seitens der sozialen Plattform als notwendig erachtet wurde. Fünf Prozent der Beschimpfungen wurden als so ungeheuerlich angesehen, dass World Athletics weitere Sanktionen gegen diese Personen in Erwägung zieht. Dazu gehört auch das Weiterleiten von Beweisen und Berichten an die Strafverfolgungsbehörden.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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