pte20260108002 in Leben

Forscher ebnen den Weg zur ewigen Jugend

Verfahren der Cornell University basiert auf embryonalen Stammzellen und stoppt Zellalterung


Seniorin: Gesundes Altern ist bald keine Utopie mehr (Foto: Dimitriy, pixabay.com)
Seniorin: Gesundes Altern ist bald keine Utopie mehr (Foto: Dimitriy, pixabay.com)

Ithaca (pte002/08.01.2026/06:05)

Embryonale Stammzellen (ES) schützen andere Körperzellen vor den Auswirkungen von oxidativem Stress und verhindern so die Zellalterung. Das haben Forscher der Cornell University herausgefunden. "Es ist fast so, als würde man sich die Kraft der Jugend zunutze machen", sagt Wissenschaftler Shun Enomoto, Doktorand im Labor von Richard Cerione.

Kraft der winzigen Bläschen

Diese Kraft stammt aus winzigen Bläschen, sogenannten extrazellulären Vesikeln, die von den ES ausgeschieden werden. Frühere Forschungen hatten bereits gezeigt, dass diese Vesikel den Stammzellen dabei helfen können, ihre einzigartigen Eigenschaften zu bewahren, was andere Forschungsgruppen dazu veranlasst hat zu untersuchen, ob die Vesikel auch zur Förderung der Wundheilung und Gewebe-Regeneration eingesetzt werden können. Die neue Studie knüpft hieran an.

Um zu klären, ob die Vesikel die Alterung verzögern oder sogar stoppen können, haben Enomoto, Cerione und Kollege Marc Antonyak die Vesikel aus den ES von Mäusen isoliert und diese in Petrischalen mit normalen Körperzellen, sogenannten differenzierten Zellen, vermischt. Was dann geschah, verblüffte sie: Die mit den Vesikeln behandelten Zellen hörten nicht auf, sich zu teilen, wie es normalerweise geschieht, wenn sie altern.

Gesundes Altern primäres Ziel

"Unser oberstes Ziel ist es jetzt, diese Vesikel direkt an Mäusen zu testen, um zu sehen, ob sie den Alterungsprozess des Organismus beeinflussen und nicht nur den einzelner Körperzellen", so Enomoto. Wenn sie Erfolg haben, wollen sie das Verfahren an menschlichen Zellen testen. Dabei wollen sie keine ES einsetzen, sondern Stammzellen, die sie aus normalen Zellen erzeugen. Sie werden dazu genetisch umprogrammiert, um in einen embryonalen Zustand zurückzukehren. "In erster Linie geht es nicht darum, die Lebensdauer von Menschen zu verlängern, sondern sie länger gesund zu halten", sagt Antonyak.

(Ende)
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