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pte20221209017 Forschung/Entwicklung, Umwelt/Energie

Dinoschwänze: Schnell, aber kein Überschall

Diplodociden erreichten nur eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 Kilometer pro Stunde


Computermodell des Dinosaurierschwanzes und ein Diplodocide (Animationen: Simone Conti/Zachi Evenor)
Computermodell des Dinosaurierschwanzes und ein Diplodocide (Animationen: Simone Conti/Zachi Evenor)

Hamburg (pte017/09.12.2022/12:03) -

Dinosaurier konnten Schwänze zwar über 100 Kilometer pro Stunde schnell bewegen. Anders als bislang angenommen erreichten sie dabei aber keine Überschallgeschwindigkeit. Das haben Forscher der Universität Hamburg mithilfe von Computermodellen und Methoden aus den Ingenieurwissenschaften festgestellt. Details wurden in "Scientific Reports" publiziert.

Diplodociden-Skelette untersucht

Konkret haben die Experten Diplodociden untersucht - große pflanzenfressende Dinosaurier mit langen Hälsen und langen Schwänzen. In einer früheren Studie wurde angenommen, dass sich eine hypothetische Struktur am Ende des Schwanzes eines Diplodociden, ähnlich wie das Ende einer Peitsche, schneller als die Schallgeschwindigkeit (340 Meter pro Sekunde) bewegen und einen Überschallknall erzeugen könnte.

Um diese Hypothese zu überprüfen, hat das internationale Forscher-Team die Bewegungen des Schwanzes von Diplodociden anhand eines Modells simuliert, das auf fünf fossilen Diplodociden-Skeletten basiert. Das virtuelle Schwanzmodell ist über zwölf Meter lang, würde in echt 1.446 Kilogramm wiegen und besteht aus 82 Zylindern, die Wirbel darstellen sollen und an einem unbeweglichen, virtuellen Becken befestigt sind.

Hocheffektive Verteidigungswaffen

Die Simulationen legen laut den Hamburger Experten nahe, dass die Schwänze der Diplodociden lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von 33 Metern pro Sekunde (mehr als 100 Kilometer pro Stunde) erreichen konnten. Das ist zwar sehr schnell, aber mehr als zehnmal langsamer als die Schallgeschwindigkeit und damit zu langsam, um einen Überschallknall zu erzeugen, was im Widerspruch zu der früheren Studie steht.

"Obwohl die Schwänze der Diplodociden also nicht schnell genug bewegt werden konnten, um einen Überschallknall zu erzeugen, ist es doch wahrscheinlich, dass sie als Verteidigungswaffen oder im Kampf mit anderen Diplodociden eingesetzt werden konnten. Ob das jetzt in einem Revierkampf oder im Wettbewerb um Fortpflanzungspartner war, bleibt natürlich spekulativ", so Forschungsstipendiat und Co-Autor Emanuel Tschopp.

(Ende)
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