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Corona: Trauerbegleitung vor neuen Aufgaben

Fehlende Kapazitäten bei Hilfskräften - Bedürfnisse in vielen Fällen nicht mehr zu bedienen


Trauer: COVID-19 verstärkt Leiden (Foto: pixabay.com, Free-Photos)
Trauer: COVID-19 verstärkt Leiden (Foto: pixabay.com, Free-Photos)

Cambridge (pte001/02.03.2021/06:00) - Große Veränderungen in der Trauerbegleitung haben laut einer Studie der University of Cambridge http://cam.ac.uk während der COVID-19-Pandemie inmitten eines großen Bedarfs an Hilfe von Menschen, die einen Verlust erlitten haben, stattgefunden. Laut der Studie hat der Wechsel zur Fernarbeit bei manchen Hilfsangeboten geholfen, auf die Betroffenen zuzugehen. Viele Praktiker haben jedoch das Gefühl, dass sie nicht über die Kapazität verfügen, um auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Details wurden in "BMJ Open" veröffentlicht.

Hilfspersonal am Limit

Laut Schätzungen sind bei jedem Todesfall neun Personen von diesem Verlust betroffen. Für die Studie wurden die Antworten eines Online-Fragebogens ausgewertet, der im August 2020 an Pflegepersonal und Sozialarbeiter geschickt worden war. 805 Personen antworteten. Dazu gehörte Personal aus den Gemeinden, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Hospizen in Großbritannien und Irland. Anfangs bestanden die Herausforderungen für die Dienste darin, sich an die neuen landesweiten Richtlinien der Regierung anzupassen. Manche Dienste wurden ausgesetzt, da die Mitarbeiter entweder beurlaubt oder versetzt wurden.

Die Unterstützung in Krankenhäusern und Hospizen durch Freiwillige wurde reduziert, so kam es oft zur Verlängerung der Wartelisten. Die Trauerbegleitung wurde einer weiteren Gruppe von Mitarbeitern übertragen. Dazu gehörten auch Personen mit einer nur eingeschränkten Erfahrung in diesem Bereich. Es wurde auch angegeben, dass die Dienste schon vor der Pandemie unterbesetzt waren und sich die Situation in der Folge weiter verschlechterte.

Persönlicher Kontakt fehlt

Die größte Veränderung war die Umstellung auf Methoden der Leistung von Unterstützung per Telefon oder Video. Diese Umstellung wurde von 90 Prozent der Studienteilnehmer berichtet. Diese Umstellung war aufgrund eines nur eingeschränkten Zugangs zur notwendigen Ausrüstung und wenig Training beim Einsatz eine besondere Herausforderung. Dieser Wechsel erwies sich als doppelschneidiges Schwert. Auf der einen Seite wurden manche Möglichkeiten in der Trauerbegleitung verbessert. Dienste, die Kinder und junge Menschen betreuten, gaben an, dass diese Personengruppen online leichter zu erreichen waren. In Hospizen und Krankenhäusern konnte so der Zugang zu Unterstützung ausgeweitet werden. Die Mitarbeiter berichteten jedoch, dass die Fernarbeit erschöpfend und neben der eigenen Belastung durch die Pandemie nur schwer zu leisten war.

Während jene, die einem Menschen wegen COVID-19 oder anderen Ursachen verloren hatten, von den Restriktionen ähnlich betroffen waren, wurde von besonderen Herausforderungen bei COVID-19 berichtet. Es kam unter anderem dazu, dass Verwandte wütend waren, dass Corona als Todesursache angegeben wurde. Eine Studienteilnehmerin berichtete, dass diese Krankheit für manche Menschen ein Stigma zu haben scheint. Die Befragten waren auch darüber besorgt, dass es eine große und unsichtbare Kohorte von Menschen geben könnte, die sich keine Hilfe holen oder für die sie nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Dies könne, so ein Palliativmediziner, zu einer stummen Epidemie der Trauer führen.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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