Angst: Männer und Frauen reagieren unterschiedlich
Studie mit Ratten erforscht geschlechtsspezifisches Verhalten
Indianapolis (pte015/09.07.2021/12:00)
Forscher der Indiana University School of Medicine https://medicine.iu.edu haben die mit Angst in Zusammenhang stehenden Verhaltensweisen erforscht und untersucht, wie biologische Faktoren Angststörungen vor allem bei Frauen beeinflussen können. Es zeigte sich zumindest im Versuch mit Ratten, dass die Angst bei Frauen stärker wird, wenn ein sehr konkreter Zusammenhang mit dem Leben besteht.
Frauen häufiger betroffen
Das Team unter der Leitung von Thatiane De Oliveira Sergio untersuchte männliche und weibliche Nagetiere, um die Geschlechtsunterschiede bei biologischen Reaktionen in Zusammenhang mit Angst besser zu verstehen. Denn Angststörungen treten bei Frauen doppelt so häufig auf wie bei Männern. Soziale und kulturelle Faktoren spielen, so die Expertin, wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Angstgefühlen bei Frauen.
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