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pts20221214006 Kultur/Lifestyle, Produkte/Innovationen

Alu Menziken zelebriert ihr 125. Jubiläum mit einer besonderen Art Experience im Künstlerhaus Wien


Reinach/Wien (pts006/14.12.2022/08:00)

Das Industrieunternehmen Alu Menziken, Teil der Montana Tech Components des österreichischen Unternehmers Michael Tojner, hat am Montagabend mit einer Art Experience von drei renommierten zeitgenössischen Künstlerinnen das Zusammenspiel von Kunst und Industrie auf eine neue Ebene gehoben. Und das ist kein Zufall. Denn die Geschichte von Alu Menziken ist eng mit dem US-Künstler Donald Judd, dem Doyen des Minimalismus, verbunden.

Es war eine künstlerische Premiere: Anlässlich des 125. Jubiläums hat Alu Menziken zu einem besonderen Abend in das Künstlerhaus Wien geladen. Erstmals wurde das Buch "Donald Judd & Switzerland" in Österreich sowie die Werke von den drei zeitgenössischen Künstlerinnen Ines Doujak (AT), Denisa Lehocká (SK) und Ursula Mayer (AT) präsentiert.

Dass Donald Judd (1928-1994) Teil der Unternehmensgeschichte von Alu Menziken ist, verdeutlicht die Namensgebung von Judds Werken, die unter dem Titel "Menziken Pieces" in Fachkreisen bekannt sind und auf dem Kunstmarkt hohe Preise erzielen.Einblicke in "Donald Judd & Switzerland" sowie in das Schaffen des weltweit bekannten Künstlers gaben Co-Autor Maximilian Geymüller und Peter Noever, der eng mit Judd zusammengearbeitet hat. Noever hat trotz jahrelanger Widerstände Judds größte Installation in Wien – und zwar mitten im Stadtpark – installiert. Judds Kunstwerk "Stage Set" mit den gigantischen sechs verschiedenfarbigen Stoffbahnen, die auf ein Stahlgerüst bespannt sind, ist nicht zu übersehen.

"Ich bin stolz darauf, dass Alu Menziken Weltkunst produziert hat und eng mit dem Wirken von Donald Judd, der zu den wesentlichsten Figuren der Nachkriegskunst zählt, eng verbunden ist. Vor 15 Jahren, als ich Alu Menziken erworben habe, habe ich in den Archiven des Unternehmens zahlreiche Unterlagen gefunden, die von der Zusammenarbeit zwischen Judd und der Alu Menziken berichteten. Seitdem habe ich mich intensiv mit Judds Werken und der gemeinsamen Unternehmensgeschichte auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit der Judd Foundation haben wir diese im vorliegenden Buch aufgearbeitet und heute erstmals in Österreich präsentiert", betont Michael Tojner, Mehrheitseigentümer von Alu Menziken.

Das traditionsreiche Unternehmen Alu Menziken mit Sitz im schweizerischen Reinach fertigte von 1986 bis zu Judds Tod 1994 die "Menziken Pieces" an und dokumentierte im Buch "Donald Judd & Switzerland" in Kooperation mit der Judd Foundation die gemeinsame Zusammenarbeit sowie Judds Wirken in der Schweiz. Judd, dessen hoher Anspruch an Präzision maßgebend für seine Werke war, hat sich Alu Menziken ausgesucht und die hochqualitative Produktion geschätzt. Es gibt ein Zitat von Donald Judd, das Alu Menziken sehr auszeichnet. Über die Alu Menziken sagte er einst: "There is no factory east of the Mississippi that can do as good a job as Menziken". Die Jubiläumsfeier von Alu Menziken stand unter dem Motto "125 Years of Enthusiasm".

Art Experience
Im Rahmen ihres 125-jährigen Jubiläums hat die Alu Menziken die drei zeitgenössischen Künstlerinnen Ines Doujak (AT), Denisa Lehocká (SK) und Ursula Mayer (AT) zusammen mit Boris Ondreicka, dem künstlerischen Leiter der Vienna Contemporary, eingeladen, mit Aluminiumplatten aus den Archiven der Alu Menziken nach dem Prinzip der "Carte blanche" zu experimentieren. Die Werke wurden am Abend des 12. Dezembers erstmals präsentiert und konnten im Rahmen einer Collectors Prieview von kaufinteressierten Sammler:innen und Galerien besichtigt werden.

Die Künstlerinnen
Mit der Live-Performance "More" als Reflexion der vorwiegend männlichen heroischen Welt des Warenfetischismus reduziert Ines Doujak das berühmte Zitat von Ludwig Mies van der Rohe "weniger ist mehr" auf das lakonische "More". "More" ist eine Zauberformel der Konsumgesellschaft. Aber selbst das ekstatische und orgiastische "More" ist im Falle von Doujaks Live-Performance nur ein Moment, es ist flüchtig und vergänglich. Das Material des ewigen Lebens, das Aluminium, ist nur eine Plattform für soziales symbolisches Handeln. "More" von Ines Doujak ist ein Minimalismus des Minimalismus. Ines Doujak ist eine multidisziplinäre Künstlerin und Absolventin der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Ihre Arbeiten sind u.a. in der Sammlung des Reina Sofia Museums, des Kunstmuseums Linz, des MUMOK (Museum für Moderne Kunst) und der Österreichischen Galerie Belvedere vertreten. Ines Doujak lebt und arbeitet in Wien.

Denisa Lehocká konfrontiert die industriell gefertigten Platten, die von präziser Geometrie und Kanten gekennzeichnet sind, mit Weichheit und Zerbrechlichkeit. In ihrer unbetitelte Objektinstallation oder "räumlichen Collage", wie Lehocká ihr Werk bezeichnet, schafft sie ein umfangreiches Cluster von einem Material-Dialog. Lehocká zögert, sich in der Linearität von expliziten Erzählungen auszudrücken, sondern präsentiert vielmehr poetische Netzwerke von Synapsen und offenen Assoziationen. Denisa Lehocká ist die wichtigste slowakische Künstlerin ihrer Generation. Sie lebt und arbeitet in Bratislava. Lehocká stellte unter anderem auf der Biennale in Venedig, der Manifesta 3, im New Museum in New York, im MUMOK, im Kunsthaus Graz und in der Kunsthalle Basel aus.

GONG 1, GONG 2, GONG 3 von Ursula Mayer spielen mit der transzendenten Qualität des (Industrie-)Werkstoffs Aluminium und erforschen dessen klangliche Qualitäten. Die Aluminiumplatten verwandeln sich dabei in Klangwerkzeuge oder Klangskulpturen. Ursula Mayer ist eine österreichische Multimedia-Künstlerin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und an der Goldsmiths, University of London. Ihr wurden unter anderem Einzelausstellungen Belvedere 21, Wien und dem Institute of Contemporary Arts in London gewidmet. Mayer hat an mehreren internationalen Biennalen teilgenommen. Im Jahr 2007 erhielt sie den Otto-Mauer-Preis und 2014 den Derek-Jarman-Preis.

(Ende)
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