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pte20251112017 in Leben

Hochverarbeitetes erhöht Prädiabetes-Risiko

Bereits zehn Prozent mehr wirken sich laut Keck School of Medicine of USC problematisch aus


Popcorn: Snack mit viel Fett und Salz problematisch (Foto: pixabay.com, Devon Breen)
Popcorn: Snack mit viel Fett und Salz problematisch (Foto: pixabay.com, Devon Breen)

Los Angeles (pte017/12.11.2025/10:30)

Die Zunahme des Konsums an stark verarbeiteten Lebensmitteln steht mit einem erhöhten Risiko von Prädiabetes in Zusammenhang. Das zeigt eine Studie der Keck School of Medicine of USC. Bei Prädiabetes handelt es sich um einen frühen hohen Blutzucker als Vorstufe von Typ-2-Diabetes. Mehr stark verarbeitete Lebensmittel und Insulinresistenz korrespondieren miteinander, sagen die Experten. Für ihre Analyse haben die Fachleute 85 junge Erwachsene vier Jahre lang begleitet.

Ernährung als Ansatzpunkt

Laut Seniorautorin Vaia Lida Chatzi kann bereits ein leichter Anstieg des Konsums von stark verarbeiteten Lebensmitteln bei jungen Menschen mit einem Risiko der Fettleibigkeit die Regulierung des Blutzuckers stören. Daher sei die Ernährung ein modifizierbarer Treiber für ein frühes metabolisches Syndrom und so ein dringendes Ziel der Prävention. Details sind im Fachmagazin "Nutrition & Metabolism" veröffentlicht.

Die Teilnehmer stammen von der "Metabolic and Asthma Incidence Research"-Studie und waren zum Zeitpunkt der Studie zwischen 17 und 22 Jahren alt. Ein erster Besuch wurde zwischen 2014 und 2018 durchgeführt, die Nachuntersuchung rund vier Jahre später. Jedes Mal berichteten die jungen Menschen, was sie kürzlich an einem Wochentag gegessen hatten. Die Forscher unterteilten die Lebensmittel in hochverarbeitete und nicht hochverarbeitete Lebensmittel. Zur ersten Kategorie gehörten Süßigkeiten oder Limonaden.

Umfassende Tests durchgeführt

Die Forscher haben den Prozentsatz der täglichen Kalorienzufuhr aus hochverarbeiteten Lebensmitteln ermittelt. Zusätzlich wurden Blutproben vor und nach dem Konsum zuckerhaltiger Getränke gesammelt. So wurde getestet, wie effektiv der Körper mit Insulin auf den Blutzucker reagierte. Mittels einer statistischen Analyse ließen sich Veränderungen in der Ernährung mit Anzeichen von Prädiabetes vergleichen. Faktoren wie Altersunterschiede, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und die körperliche Aktivität wurden dabei berücksichtigt.

Vom Ausgangswert bis zur Nachverfolgung standen zehn Prozent mehr an hoch verarbeiteten Lebensmitteln mit einem um 64 Prozent höheren Prädiabetes-Risiko in Verbindung. Das Risiko bei Problemen mit der Blutzuckerregulation war zudem um 56 Prozent höher. Teilnehmer, die zu Beginn schon mehr derartige Lebensmittel konsumierten, verfügten später wahrscheinlich über erhöhte Insulinwerte. Sie gelten als frühes Anzeichen einer Insulinresistenz. Dabei muss der Körper mehr Insulin produzieren, um den Blutzucker in einem gesunden Bereich zu halten.

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