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pte20220525019 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Senioren: Einsamkeit macht Ausbeutung leicht

Studie der Keck School of Medicine of USC bestätigt erstmals direkten finanziellen Zusammenhang


Seniorin mit Telefon: Psyche wird bei Einsamleit verletzlich (Foto: pixabay.com, sabinevanerp)
Seniorin mit Telefon: Psyche wird bei Einsamleit verletzlich (Foto: pixabay.com, sabinevanerp)

Los Angeles (pte019/25.05.2022/10:30) -

Mehr zwischenmenschliche Dysfunktion, also Einsamkeit oder Unzufriedenheit mit Beziehungen, macht ältere Menschen anfälliger für finanzielle Ausbeutung, wie eine Studie der Keck School of Medicine of USC http://keck.usc.edu zeigt. Laut den in "Aging & Mental Health" veröffentlichten Ergebnissen steigert soziale Verbundenheit bei Älteren die körperliche Gesundheit, das psychologische Wohlbefinden und ist auch beim Schutz vor finanzieller Ausbeutung bedeutsam. Sehr häufig betroffen ist diese Altersgruppe von Pishing-Mails, Angeboten für fragwürdige Kapitalanlagen oder dem "Enkeltrick".

Analyse mit über 50-Jährigen

Bei den Studienteilnehmern handelte es sich um 26 Erwachsene über 50 Jahren. Das Durchschnittsalter lag bei 65 Jahren. Zu Beginn der Studie wurden der Gesundheitszustand, kognitive Fähigkeiten, Symptome einer Depression oder Angststörung und eine Vorgeschichte finanzieller Ausbeutung erhoben. Diese Werte wurden dann in statistischen Analysen überprüft. Sechs Monate lang sammelten die Forscher im Abstand von zwei Wochen Daten.

Die interpersonelle Dysfunktion wurde über eine ganze Reihe von Fragen erhoben: Wie oft kam es zu Streit? Fühlte sich eine Person zurückgewiesen, einsam oder wünschte sich, dass die Beziehungen besser wären oder dass sie mehr Freunde hätte? Zudem wurde die Anfälligkeit für finanzielle Ausnutzung erhoben. Dazu wurde gefragt, wie sicher die Teilnehmer beim Treffen finanzieller Entscheidungen sind oder wie oft sie dazu gebracht wurden, Geld auszugeben oder zu spenden, auch wenn sie es anfangs gar nicht wollten.

Auf Verletzlichkeit folgt Ausbeutung

Laut Erstautor Aron Lim stimmten Berichte von einem Höhepunkt der Probleme im sozialen Umfeld oder ein größeres Gefühl der Einsamkeit zwei Wochen später mit einem entsprechenden Höhepunkt in der psychologischen Verletzlichkeit sowie einer finanziellen Ausbeutung überein. Das galt auch innerhalb der Teilnehmergruppe. Stärker betroffene Personen gaben eher eine größere Anfälligkeit für finanzielle Ausnutzung an.

Auf der individuellen Ebene sollte, so Lim, auf soziale Störungen im Leben der Eltern und Großeltern geachtet werden, wie den Tod eines engen Freundes oder den Streit mit einem Familienmitglied. Dabei handle es sich um Risikofaktoren für finanzielle Anfälligkeit in der nahen Zukunft. Dem Seniorautor Duke Han nach müssen diese Ergebnisse mit einem größeren und diverseren Sample überprüft werden. Die Forscher planen bereits eine weitere Untersuchung. Sie wollen die Verbindung zwischen sozialer Dysfunktion und tatsächlichen Fällen von finanzieller Ausbeutung analysieren.

(Ende)
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