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pte20210826002 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Zensurgesetz bedroht Hongkongs Filmbranche

Produzenten wandern für drei Jahre ins Gefängnis, falls Werke nationale Sicherheit gefährdet


Hongkong: massive Angst vor weiterer Zensur (Foto: pixabay.com, MarciMarc105)
Hongkong: massive Angst vor weiterer Zensur (Foto: pixabay.com, MarciMarc105)

Hongkong (pte002/26.08.2021/06:05) -

Die Filmindustrie in Hongkong befürchtet, dass die chinesische Regierung mit ihren jüngsten Zensurbemühungen die gesamte Branche stärker kontrollieren und damit auch wirtschaftlich unter Druck bringen könnte. Ausschlaggebend dafür ist ein neuer Gesetzesentwurf, der Behörden die Möglichkeit einräumt, heimischen Filmproduktionen die Vorführgenehmigung zu entziehen, falls sie die nationale Sicherheit gefährden. Betroffene Filmemacher könnten dann bis zu drei Jahre ins Gefängnis wandern.

[b]„Wir sind sehr besorgt"[/b]

„Wir sind sehr besorgt", zitiert das US-Branchenblatt „Variety" den Vorsitzenden der Federation of Hong Kong Filmmakers http://hkfilmmakers.com.hk, Tenky Tin. Die politische Führung in China lasse nichts unversucht, um ihre Kontrolle über den Kreativsektor auszubauen. „Wir müssen uns nun wohl ernsthaft Gedanken machen, ob wir das Gesetz brechen", stellt der Experte klar. Der aktuelle Zensurvorstoß bedrohe nicht nur die Vielfalt auf der Kinoleinwand, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft der ganzen Branche: „Das neue Gesetz erhöht das Risiko für Investoren und könnte dazu führen, dass die Finanzierung versiegt".

„Dieses Gesetz wirft viele Fragen auf", betont die bekannte Regisseurin und Produzentin Mabel Cheung, die mit dem Hongkonger Drama „Echoes of the Rainbow" 2010 auch einen beachtlichen internationalen Erfolg erzielen konnte. „Wir hatten bereits mehrere Treffen mit Behördenvertretern, um herauszufinden, was erlaubt ist und was nicht", schildert Cheung: „Die Regierung war bislang aber nicht in der Lage, uns konkrete Antworten auf unsere Fragen zu geben".

[b]Minister verspricht klare Regeln[/b]

Diese kann man die gegenwärtige Aufregung und Existenzangst der Hongkonger Filmschaffenden nicht wirklich nachvollziehen. Edward Yau, seit 2017 Minister für Handel und wirtschaftliche Entwicklung in der ehemaligen britischen Kolonie, gab etwa kürzlich bekannt, dass die geplanten neuen Gesetzesentwürfe lediglich ein ganz normaler Teil des nationalen Sicherheitsgesetzes seien, das im Juli beschlossen wurde und nun eben in allen Bereichen implementiert werden müsse. „Das Gesetz wird auch für den Filmsektor klare Regeln bringen", verspricht der Politiker.

(Ende)
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