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Di, 27.03.2018 06:10
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pte20180327003 Forschung/Technologie, Medien/Kommunikation

Wissenschaftler teilen weltweit nur wenige Daten

Schlechter Austausch: Europäer insgesamt noch am besten organisiert
Kabel: Datenaustausch überfordert Forscher (Foto: Timo Klostermeier, pixelio.de)
Kabel: Datenaustausch überfordert Forscher (Foto: Timo Klostermeier, pixelio.de)

Berlin (pte003/27.03.2018/06:10) - In Kontinentaleuropa beheimatete Forscher teilen neben Studien bereitwilliger detaillierte Daten als britische und US-amerikanische Wissenschaftler. Ein häufiger Grund dafür ist laut "Springer Nature" oft die Sorge um Urheberrechtsfragen und mangelndes Wissen darüber, welcher Datenpool sich für die gemeinsame Nutzung eignet.

Zurückhaltung in Kanada

Laut der Umfrage unter fast 7.700 Forschern teilen fast zwei Drittel (63 Prozent) routinemäßig ihre Daten nach einem wissenschaftlichen Proejkt entweder als ergänzende Informationen zu einem Journal oder über einen anderen Datenpool. Zwischen den verschiedenen Ländern gibt es jedoch große Unterschiede. Von den 17 Ländern, in denen mehr als 100 Personen auf die Umfrage antworteten, waren die Forscher in Kanada am wenigsten dazu bereit, Daten zur Verfügung zu stellen. Nur 50 Prozent geben an, Daten ergänzend zu teilen.

Es folgen die USA und Australien (jeweils 55 Prozent), Portugal (56 Prozent) und Großbritannien (58 Prozent). Befragte Wissenschaftler in anderen europäischen Ländern geben an, dass sie Daten im Allgemeinen teilen, wobei Polen den größten Anteil hat (76 Prozent), gefolgt von Deutschland (75 Prozent) und der Schweiz (69 Prozent). Es gibt zudem auch Unterschiede zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Fächern. Die Biowissenschaften haben den höchsten Anteil an Befragten, die Daten austauschen (75 Prozent), gefolgt von den Geowissenschaften (68 Prozent), den Medizinwissenschaften (61 Prozent) und den Naturwissenschaften (59 Prozent).

Mangelnde Organisation

Das größte Hindernis, das von den Forschern für die gemeinsame Nutzung der Daten festgestellt wurde, war, es "in einer vorzeigbaren und nützlichen Weise zu organisieren". Das hebt fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) hervor. Zu den weiteren Herausforderungen zählen Urheberrechtsfragen (37 Prozent), mangelndes Wissen darüber, welche Pools für die gemeinsame Nutzung der Daten genutzt werden sollte (33 Prozent) und ein grundlegender Zeitmangel (26 Prozent).

Insgesamt zeigt die Umfrage, dass es mehr Unterstützung und Bildung im Rahmen des Datenmanagements von Forschern geben sollte - auch für junge Akademiker - während gleichzeitig einfachere und schnellere Wege für den Austausch von Daten notwendig sind.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
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