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Mo, 09.10.2017 10:30
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pte20171009011 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

Bunte Cartoons locken Kids auf Glücksspielseiten

England: Gambling Commission registriert mehr minderjährige Zocker
Kinder: Interesse an Glücksspielseiten wächst (Foto: Michael Berger, pixelio.de)
Kinder: Interesse an Glücksspielseiten wächst (Foto: Michael Berger, pixelio.de)

London (pte011/09.10.2017/10:30) - Experten warnen, dass bunte Cartoons in Games bereits Kleinkinder zur Teilnahme an kostenpflichtigen Glücksspielen verleiten. Wettseiten würden mit ihrem bunten Layout zurzeit vermehrt junge User ansprechen. Die britische Gambling Commission http://gamblingcommission.gov.uk verdächtigt bereits 30 Websites, beabsichtigt auch Kinder an Bord zu holen.

Offene Anmeldung

"Wett-Unternehmen sollten den Schaden, den sie anrichten, indem sie Kinder online ansprechen, besser kennen und die Spiele, die ohne Altersabfrage gespielt werden können, sofort löschen", fordert der britische Oppositionspolitiker Tom Watson. Es sei jedoch für die Betreiber der Glücksspielseiten nicht so einfach, Spiele so zu designen, dass sie keine Wirkung auf Kinder haben und nur für Erwachsene interessant wirken. Die meisten Online-Kasinos nutzen derzeit bunte Farben, Cartoons und Animationen.

Die Gambling Commission hat in diesem Zusammenhang bekannt gegeben, dass sie derzeit die Teilnahmebedingungen und Regelwerke von Produkten begutachtet, die augenscheinlich vermehrt auch Kinder motivieren, an den angebotenen Glücksspielen teilzunehmen. Über 30 Websites seien deshalb nun von der Kommission an die Advertising Standards Authority http://asa.org.uk weitergegeben worden. Eine Recherche der "Sunday Times" zeigt, dass die wenigsten Spieleseiten bei der Registrierung nach dem Alter fragen.

Kindliches Layout

Die Experten betonen, dass der Zugang zu Glücksspielen im Internet künftig deutlich schwieriger gestaltet werden sollte, um Kinder besser zu schützen. Oftmals würden Heranwachsende ohne böse Hintergedanken auf die blinkenden, bunten Werbegrafiken klicken und sich gedankenlos auf Spieleseiten anmelden. Optisch gebe es selten eine klare Unterscheidung zwischen kostenlosen Browser-Games und teuren Glücksspielen. "Die regulierende Behörde muss einschreiten. Sie ist noch immer zu nachgiebig. Wir kreieren hier eine Glückspielkultur, insbesondere unter jungen Menschen", so der britische Unternehmer Lord Alan Sugar.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
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