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St. Anna Kinderkrebsforschung
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pts20130611015 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Krebsforschung: Fortschritte durch Multidisziplinarität

St. Anna Kinderkrebsforschung lädt internationale Experten zum Wissensaustausch


Wien (pts015/11.06.2013/10:20) - "Um Fortschritte in der Krebsbehandlung zu erzielen, ist es notwendig, über den Tellerrand hinaus zu blicken und das Potenzial zu nutzen, das in einem multidisziplinären Zugang steckt", erklärt Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor der St. Anna Kinderkrebsforschung. Er unterstreicht im Rahmen des Symposiums "Paediatric Cancer Research at the INTERFACE" die Bedeutung der Schnittstellen zu vielen anderen Disziplinen, die die moderne biomedizinische Forschung aufweist. "Wir suchen in der modernen Krebsforschung nicht mehr nach linearen Kausalitäten, sondern versuchen klinische Phänomene als Folge von komplexen Mustern zu erkennen. Dafür braucht es die Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen", so Kovar.

Renommierte Experten aus 14 Ländern

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hat die St. Anna Kinderkrebsforschung http://kinderkrebsforschung.at führende Köpfe aus dem Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde sowie der Krebsforschung zum wissenschaftlichen Erfahrungs- und Wissensaustausch in die Wiener Innenstadt geladen. Die zweitägige Konferenz in der Akademie der Wissenschaften hat den Rahmen für Diskussionen zwischen renommierten Experten aus insgesamt 14 verschiedenen Ländern zu aktuellen Themen und Trends in der pädiatrischen Onkologie geboten. "In der Wissenschaft spielt der Austausch zwischen Forschern eine ganz zentrale Rolle", sagt Olivier Delattre, Krebsforscher am Institut Curie. Regelmäßige Treffen seien notwendig, um Erfolge zu verzeichnen. "Einsam im Labor lassen sich nur schwer Fortschritte erzielen."

Im Zuge eines dichten Programms an Keynotes und Impulsvorträgen haben Forscher - unter anderem aus Italien, den USA, Norwegen oder Belgien - einen Einblick in Fortschritte und Probleme der Onkologie und Hämatologie gegeben. Ziel des Symposiums war es, vor allem Wissenschaftler aus medizinischen Disziplinen zusammenzubringen, die an die Kinderkrebsforschung angrenzen. Organisatoren sowie Teilnehmer des INTERFACE-Symposiums erhoffen sich dadurch neue Perspektiven über die Grenzen des einzelnen Forschungsfokus' hinweg zu eröffnen.

Überlebenschancen bei Kindern deutlich erhöht

Allein in Österreich erkranken pro Jahr rund 250 Kinder und Jugendliche an Krebs. Durch die langjährige Forschungsarbeit konnten in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt werden. Von den betroffenen Kindern können heute 70 bis 80 Prozent geheilt werden. Ruth Ladenstein von der St. Anna Kinderkrebsforschung hebt dabei vor allem die weltweit bestehenden Kooperationen hervor. "Durch das länderübergreifende Arbeiten und die gute internationale Vernetzung gibt es bei Kinderkrebs eine ausreichende Patientenzahl, um daraus wichtige Schlüsse für die Wissenschaft zu ziehen", so Ladenstein. Nach einer "enormen Anhebung und Stabilisierung der Überlebensraten bei kindlichen Krebserkrankungen", hofft sie, dass die Heilungsquote bei Kindern in den kommenden zehn Jahren auf 90 Prozent steigen wird.

Trotz der Fortschritte der Wissenschaft in den vergangenen Jahren ist Krebs nach wie vor eine sehr ernsthafte und weit verbreitete Krankheit. Statistisch gesehen erkrankt eine von drei Personen an Krebs, eine von vier stirbt daran. "Der Krebs als solches ist die Ausprägung von mindestens 400 verschiedenen Erkrankungen", erläutert Walter Kolch vom Systems Biology Ireland & Conway Institute am University College Dublin. Er betont insbesondere die dramatischen Fortschritte bei der Behandlung von Leukämie und Prostatakrebs. "Leider haben wir es jedoch noch nicht geschafft, Krebs in der Gänze zu attackieren."

Fotos zum Symposium stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3222 als Download zur Verfügung.

(Ende)
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