Puerto Rico: Erste Ideale Scientology-Kirche der Karibik eröffnet
Eröffnung in San Juan steht für religiöse Vielfalt und internationale Entwicklung
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Eröffnungszeremonie in San Juan (Foto: Scientology-Kirche) |
München/San Juan (ptp016/03.03.2026/10:00)
In der Innenstadt von San Juan wurde die erste Ideale Scientology-Kirche der Karibik offiziell eröffnet. Vertreter der Kirche sowie geladene Gäste nahmen an der Einweihung teil.
Die neue Einrichtung befindet sich an einer zentralen Straße im Stadtteil Santurce, einem kulturell geprägten Bereich der Hauptstadt. Das Gebäude wurde als sogenannte "Ideale Organisation" konzipiert und umfasst neben einem Informationszentrum für die Öffentlichkeit auch Räume für religiöse Zeremonien, Seminare und individuelle Seelsorgegespräche.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier versammelten sich Gemeindemitglieder, geladene Gäste sowie Vertreter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Die Veranstaltung wurde von musikalischen Darbietungen begleitet und endete mit einer symbolischen Banddurchtrennung. David Miscavige, kirchliches Oberhaupt der Scientology-Religion, hob in seiner Rede die kulturelle Identität Puerto Ricos hervor und ordnete die neue Einrichtung in die internationale Entwicklung der Kirche ein.
Ein historischer Bezug wurde zum Gründer der Religion, L. Ron Hubbard, hergestellt. Hubbard hielt sich in den 1930er-Jahren auf Puerto Rico auf und führte dort nach Angaben der Kirche eine Mineralienuntersuchung durch. Darüber hinaus engagierte er sich nach einem Hurrikan in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Seine damaligen Forschungen und Tätigkeiten werden von der Kirche als Teil seines umfassenden Interesses an Gesellschaft und Menschheit beschrieben.
Bei der Einweihung sprachen zudem mehrere Gäste aus öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Bereichen. Anibal Heredia Burgos, Koordinator für Glaubensfragen in San Juan, betonte die Bedeutung des Dialogs zwischen religiösen Gemeinschaften und staatlichen Institutionen. Leutnant Hector Ayala von der Police Athletic League hob die Zusammenarbeit im Bereich der Drogenprävention hervor und verwies auf gemeinsame Initiativen zur Aufklärung von Jugendlichen.
Auch Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Organisationen äußerten sich zur Eröffnung. Zorimar Betancourt, Leiterin einer Stiftung zur Gewaltprävention, verwies auf den Einsatz der Broschüre "Der Weg zum Glücklichsein" im Rahmen ihrer Arbeit. Mery Dacosta, Präsidentin einer Menschenrechtskoalition, sprach von einer Plattform für Kooperation und gesellschaftlichen Austausch.
Das Informationszentrum der Kirche ist täglich geöffnet und bietet nach Angaben der Organisation Einblicke in Lehre, Geschichte und humanitäre Programme der Scientology-Religion. Präsentiert werden unter anderem Initiativen zur Menschenrechtsaufklärung, Programme zur Drogenprävention sowie Bildungsangebote zur Förderung von Lese- und Lernkompetenz. Darüber hinaus ist die Kirche Trägerin eines Programms ehrenamtlicher Geistlicher, das bei Katastrophenhilfe und sozialen Projekten eingesetzt wird.
Die Kapelle der Einrichtung dient religiösen Zeremonien wie Sonntagsgottesdiensten, Hochzeiten und Namensgebungen. Zusätzlich stehen mehrere Seminarräume und spezielle Beratungsräume für das sogenannte "Auditing", eine Form der spirituellen Seelsorge innerhalb der Scientology-Religion, zur Verfügung.
Globale Entwicklung und Expansion
Mit der neuen Idealen Scientology-Kirche in San Juan verfügt die Karibikregion nun erstmals über einen Standort dieser Art. Die Einrichtung dient sowohl der religiösen Praxis der Mitglieder als auch dem Austausch mit der breiteren Öffentlichkeit und schafft einen Raum für spirituelle Weiterentwicklung, Bildung und gemeinschaftliche Zusammenarbeit.
In den vergangenen Jahren wurden neue Ideale Kirchenorganisationen unter anderem in Mexiko-Stadt, Bogotá, Madrid, London, Rom und Budapest eröffnet. Diese weltweite Expansion geht einher mit der fortlaufenden institutionellen Entwicklung der Scientology-Religion, die in zahlreichen Staaten – darunter mehrere Länder Lateinamerikas – als Religionsgemeinschaft registriert oder anerkannt ist. Mit dem Standort in Puerto Rico wird diese internationale Präsenz nun auch in der Karibik weiter ausgebaut.
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