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pte20130402015 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Ölreicher Fisch erhöht Lebensdauer um zwei Jahre

Omega-3-Fettsäuren dämmen Herzerkrankungen um ein Drittel ein


Lachs: Omega-3 verlängert Leben um zwei Jahre (Foto: pixelio.de, C. Alex)
Lachs: Omega-3 verlängert Leben um zwei Jahre (Foto: pixelio.de, C. Alex)

Boston/Seattle/Wien (pte015/02.04.2013/13:55) - Wer zwei Mal in der Woche ölreichen Fisch und Meeresfrüchte verzehrt, lebt um mindestens zwei Jahre länger. Dieser Schluss geht aus einer aktuellen Erhebung der Harvard School of Public Health http://hsph.harvard.edu und der University of Washington http://washington.edu hervor. Die über 65-Jährigen mit höheren Omega-3- Fettsäuren im Blut haben um ein Drittel ein geringeres Risiko, einen vorzeitigen Tod, ausgelöst durch eine Herzerkrankung, zu erleiden. Diejenigen mit den höchsten Levels an Omega-3-Fettsäuren leben im Durchschnitt um 2,2 Jahre länger als Personen, die nur geringe Mengen dieser essenziellen Stoffe enthalten.

Seefisch gleichwertig zu Meeresfisch

"Es wurden mittlerweile auch Untersuchungen zu Meeres- und Seefischen geführt. Meeresfisch ist bereits fast leer-gefischt und ökologisch gesehen zu beachten. Seefisch ist diesbezüglich genauso gesund", schildert Ernährungsberaterin Susanne Schalkhammer der Health in Transformation http://www.fit-mit-hit.at im Gespräch mit pressetext.

Zu den ölhaltigen Fischen gehören unter anderem Lachs, Hering, Makrele oder Kaviar. "Omega-3-Fettsäuren wurden jedoch auch in pflanzlichem Öl nachgewiesen", so die Expertin. Diejenigen, die also keinen Fisch mögen, können ebenfalls auf diese Alternative zugreifen, um das Risiko eines frühzeitigen Todes einzudämmen.

Kinder brauchen ausgewogene Ernährung

Dass auch Kinder auf die fischreiche Kost umsteigen sollten, ist laut Schalkhammer nicht vorrangig vonnöten. "Kinder bräuchten generell vielmehr eine ausgewogene Ernährung als Fertiggerichte und Fast Food. Eine gute Wahl wäre es, Fisch und Anderes natürlich zuzubereiten", schließt die Fachfrau ab.

Omega-3-Fettsäuren wird zudem nachgesagt, nicht nur kardiovaskuläre Risikofaktoren zu senken, sondern auch die Entwicklung des Gehirns und anderer Zellen zu fördern.

(Ende)
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