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Mi, 13.06.2012 11:00
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pte20120613014 Medizin/Wellness, Auto/Verkehr

WHO-Studie zeigt: Dieselabgase verursachen Krebs

Belastung sollte auch im Job so gering wie möglich gehalten werden
Diesel: konkrete Gefahr schwer einschätzbar (Foto: pixelio.de, Maik Grabosch)
Diesel: konkrete Gefahr schwer einschätzbar (Foto: pixelio.de, Maik Grabosch)

Genf (pte014/13.06.2012/11:00) - Die Abgase von Dieselmotoren verursachen Krebs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Agency for Research on Cancer (IARC) http://iarc.fr für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) http://who.int . Das Fazit des Teams um Christopher Portier: Diese Abgase sind definitiv eine Ursache von Lungenkrebs. Aber auch Tumore in der Harnblase können dadurch verursacht werden.

Hohes Lungenkrebsrisiko

Grundlage für diese Einschätzung sind Studienergebnisse bei Angestellten mit hohem Risiko wie Minenarbeitern, Eisenbahnpersonal und Lastwagenfahrern. Die Wissenschaftler betonen, dass alle Menschen versuchen sollten, den Kontakt mit Dieselabgasen so gering wie möglich zu halten. Die IARC war bereits früher davon ausgegangen, dass Dieselabgase beim Menschen wahrscheinlich Krebs erregen.

Jetzt wurden sie als Ursache für Krebs klassifiziert. Es gibt dabei jedoch keine Vergleiche darüber, wie hoch das Risiko bei den verschiedenen Karzinogenen ist. Dieselabgase befinden sich jetzt in einer Gruppe von Karzinogenen, die von Holzhackschnitzeln, über Plutonium und Sonnenlicht bis hin zu Alkohol reicht. Personen, die in gefährdeten Bereichen arbeiten, haben ein bis zu 40 Prozent höheres Lungenkrebsrisiko.

Folgen für Gesamtbevölkerung unklar

Laut Portier sind die wissenschaftlichen Belege eindeutig: Dieselabgase verursachen beim Menschen Krebs. "Berücksichtigt man die zusätzlichen Auswirkungen der Dieselpartikel auf die Gesundheit, sollte der Kontakt mit diesen Chemikalien weltweit reduziert werden." Die Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, die Dieselabgasen in einem weit geringeren Ausmaß ausgesetzt ist, sind derzeit unbekannt.

IARC-Mitarbeiter Kurt Straif zufolge nimmt bei den meisten Karzinogenen das Risiko mit dem Ausmaß des Kontaktes zu. Aber auch ist das Risiko bei weniger Kontakt vorhanden. Es hat bisher umfangreiche Anstrengungen gegeben, die Dieselabgase sauberer zu machen. Derzeit wird Treibstoff mit weniger Schwefel eingesetzt und auch gibt es Motoren, die den Diesel effektiver nutzen.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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