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pte20060317002 Forschung/Entwicklung, Unternehmen/Wirtschaft

aleo solar: Wettbewerbsvorteil durch Dünnschicht-Technologie

Solarmodule ohne Silizium versprechen höhere Erträge


aleo solar geht Siliziummangel aus dem Weg
aleo solar geht Siliziummangel aus dem Weg

Prenzlau/Oldenburg (pte002/17.03.2006/06:10) - Mit dem Zugriff auf eine Dünnschicht-Technologie, die ohne den knappen Rohstoff Silizium auskommt, will sich das deutsche Solarunternehmen aleo solar http://www.aleo-solar.de Vorteile auf dem heiß umkämpften Solarmarkt verschaffen. "Wir werden in der Lage sein, unabhängig vom Silizium, das derzeit weltweit knapp und teuer ist, sehr viel mehr Module zu verkaufen", erklärt Geschäftsführer Heiner Willers.

Die nach Unternehmensangaben derzeit leistungsfähigste Dünnschicht-Technologie basiert auf Kupfer, Indium, Gallium, Sulfid sowie Selen (CIGSSe) und verspricht höhere Erträge als die Silizium-basierte Variante. Ein Lizenz- und Technologievertrag mit der südafrikanischen PTIP, einem Spin-off der Universität Johannesburg, gibt dem Solarunternehmen nun das unbefristete Recht zur Nutzung der Technologie sowie zur Vermarktung in Form von Sublizenzen.

Für die Produktion von Solarmodulen auf Basis der CIGSSe-Technologie ist ein Unternehmen gegründet worden, an dem sich aleo solar beteiligen will. "Dabei handelt es sich um eine strategische Beteiligung", so aleo-solar-Sprecherin Tanja Brüdersdorf gegenüber pressetext. Finanzielle Details wollte sie aber nicht verraten. Noch im Laufe dieses Jahr soll in Brandenburg nun das nach Firmenangaben größte und modernste Werk der Welt für die Massenfertigung von Dünnschicht-Modulen der neuesten Generation aus dem Boden gestampft werden.

Insgesamt fließen 72 Mio. Euro in den geplanten Bau. "Spatenstich ist im Mai", sagt Brüdersdorf. Der Produktionsbeginn ist für Mitte 2007 geplant. Die Kapazität soll sich zunächst auf 30 Megawatt belaufen und bis 2009 auf 60 Megawatt aufgestockt werden. Allein in der ersten Ausbaustufe entstehen laut Aleo Solar rund 180 neue Arbeitsplätze.

Den Ausstieg aus der Herstellung von Siliziummodulen bedeutet das Engagement für die Zukunftstechnologie aber nicht. "Mit der Dünnschicht-Technologie haben wir jetzt ein zweites, starkes Standbein neben der Produktion von Solarmodulen auf Siliziumbasis", sagt Jakobus Smit, Geschäftsführungskollege von Willers bei der aleo solar. Die Herstellung kristalliner Module aus Silizium soll aber weiterhin Hauptstandbein bleiben.

Noch steckt die Dünnschicht-Technologie in den Kinderschuhen. Die Massentauglichkeit von Dünnschicht-Zellen liegt aber nicht nur den Herstellern am Herzen. Um gegenüber den USA und Japan beim Kampf um die technologische Führerschaft auf dem Solarmarkt die Oberhand zu behalten, steckt etwa die EU mehr als 20 Mio. Euro in die Entwicklung der Solarzellen der zweiten Generation (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060221002 ).

Branchenexperten sagen der Dünnschicht-Alternative in den kommenden Jahren zweistellige Anteile am Photovoltaik-Markt voraus, der laut Landesbank Baden-Württemberg im Jahr 2010 mit einem Marktvolumen von 8,9 Mrd. Euro aufwarten soll. Ein großes Stück von diesem Kuchen will sich nun auch aleo solar abschneiden. "Im Jahr 2010 sehen wir gute Chancen für einen weltweiten Marktanteil für CIGSSe-Module von acht bis zehn Prozent, im Jahr 2012 von bis zu 20 Prozent bei neu installierten Solaranlagen", schätzt Smit.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail: brien@pressetext.com
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