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pts20060531018 Produkte/Innovationen, Auto/Verkehr

Zunehmende Akzeptanz für Management-Outsourcing bei Geschäftsfahrzeug-Flotten

Resultate des zweiten europaweiten Corporate Vehicle Observatory (CVO)


Cham (pts018/31.05.2006/11:00) - Mit dem Corporate Vehicle Observatory CVO stellt Arval (Schweiz) AG heute zum zweiten Mal die einzige umfassende Markterhebung über Geschäftsfahrzeug-Flotten in der Schweiz und Europa vor. Die rund 3000 befragten Unternehmen wurden zur Stimmung im Markt, zu Geschäftspraktiken und Trends betreffend den Geschäftsfahrzeug-Flotten befragt. Aus der Befragung der rund 400 Schweizer Unternehmen geht hervor, dass die Unternehmen einen nationalen wirtschaftlichen Aufschwung erwarten, Outsourcing bei der Verwaltung von Geschäftsfahrzeug-Flotten an Bedeutung gewinnt und Entscheidungsträger verstärkt die Anschaffung von umweltfreundlicheren Fahrzeugen beabsichtigen.

Der Barometer über die Entwicklungstendenzen der Geschäftsfahrzeug-Flotten in der Schweiz und in Europa wurde unter Beteiligung des französischen Institut TNS Sofres realisiert. Arval und das Institut TNS Sofres befragten innert Monatsfrist mehr als 400 Unternehmen in der Schweiz und über 2700 im europäischen Raum (Frankreich, Italien, Deutschland, Portugal und Polen), welche mindestens ein Firmenfahrzeug haben. In der Schweiz erfüllen nahezu 50% der Unternehmen dieses Kriterium.
Der CVO befasst sich mit den folgenden Themen: Stimmung im Markt, Geschäftspraktiken, Trends in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Anreize, Technologie und Finanzierungsarten sowie Handlungstendenzen der Entscheidungsträger.

Zuversichtliche Haltung der Schweizer Unternehmen
Unter den sechs im CVO befragten Ländern sehen die Schweiz und Polen den kommenden zwölf Monaten mit dem grössten Optimismus entgegen. 47% der Schweizer Entscheidungsträger aller Unternehmensgrössen glauben an eine Verbesserung der Wirtschaftlage im kommenden Jahr (30% im Jahr 2005). Die grösste Zuversicht bezüglich eines nationalen, wirtschaftlichen Aufschwungs ist mit 51% bei den KMU zu lokalisieren. Im vergangenen Jahr wurde diese Zuversicht nur von 26% der befragten KMU geteilt.

Die Finanzierungsarten variieren, das LLD (Location Longue Durée, langfristige Miete) legt zu.
Die Finanzierungsarten bei Fahrzeugen werden stark von der Unternehmensgrösse beeinflusst, variieren aber auch von Land zu Land innerhalb derselben Unternehmensgrösse. Schweizerische und polnische Unternehmen bevorzugen nach wie vor den Barkauf von Fahrzeugen. Diese Präferenz ist sowohl bei den KMU als auch bei Grossunternehmen zu beobachten. In der Schweiz ist die langfristige Miete (LLD) bei 14% der Schweizer Grossunternehmen etabliert (12% im Jahr 2005). Im internationalen Vergleich weist Deutschland mit 18% die höchste Nutzung des LLD aus, gefolgt von Portugal mit 7% sowie Frankreich und Italien gleichauf mit 6%. Über alle Unternehmensgrössen hinweg wird LLD in der Schweiz und Polen zu 4% genutzt. Mit 62% kauft die Schweiz unter den sechs befragten Ländern am häufigsten Fahrzeuge gegen Barzahlung.

Bekanntheitsgrad des LLD
In der Gesamtheit aller sechs befragten Länder ist die Fahrzeugmiete mit Kaufoption (LOA; Location avec Option d'Achat) bekannter als das LLD. Bei einer spezifischeren Betrachtung der Bekanntheit des LLD geben 13% der befragten Schweizer Unternehmen an, diese Option der Fahrzeugfinanzierung sehr gut zu kennen. 40% beschränken sich auf die Aussage, das LLD zu kennen. Diese Resultate sind vergleichbar mit Frankreich (11% und 44%), Deutschland (11% und 42%) und Polen (13% und 37%). Portugal weist die höchste Bekanntheit des LLD aus. 22% der Befragten weisen eine sehr gute Kenntnis und 67% die Bekanntheit des LLD aus.

Externe Verwaltung der Fahrzeugflotte
Schweizer Unternehmen lagern die Verwaltung ihrer Geschäftsflotten zunehmend aus. Zur Verwaltung von Fahrzeugen zählen mitunter auch die Handhabung der Versicherungen, der Wartung inklusive Druckluftmessungen, der Ersatzfahrzeuge, der Treibstoffe und die gesamte Assistenz. Aktuell delegieren 21% der befragten Unternehmen das Fahrzeugflotten-Management an einen externen Leistungserbringer. 2005 waren es noch 10%. Nach Polen (34%) handelt es sich unter den sechs befragten Ländern dabei um das höchste Resultat.

Kriterien bei der Fahrzeugwahl
Das weltweit wichtigste Kriterium bei der Fahrzeugwahl sind die Kosten, gefolgt von der Langlebigkeit des Fahrzeuges, den Unterhaltskosten und dem Treibstofftyp. Die Bedeutung dieser Kriterien variiert von Land zu Land. Schweizer, Deutsche und Polen achten beim Fahrzeugkauf hauptsächlich auf die Anschaffungs- und Unterhaltskosten, die Langlebigkeit und der Treibstofftyp finden geringfügigere Beachtung. Franzosen und Portugiesen entscheiden mehrheitlich aufgrund der Anschaffungskosten und des Treibstofftyps. Italiener lassen sich beim Kauf von der Sicherheit und dem Komfort eines Fahrzeuges leiten.
Die technischen Aspekte eines Fahrzeuges beeinflussen die Kaufentscheidung dennoch massgeblich. Die Mehrheit der Schweizer Firmen bestätigt eine höhere Ausgabebereitschaft für Klimaautomatik (75%), Seitenairbags (74%) und das Stabilitätskontroll-System ESP (54%). Der CVO ergab, dass die Sicherheit des Fahrers von den Entscheidungsträgern hoch bewertet wird. So sind 64% der Unternehmen in der Schweiz an Projekten zur Erhöhung der Fahrersicherheit interessiert. In Deutschland sind dies 68%, in Frankreich 67%, in Italien 53%, in Polen 47% und in Portugal gar 85%.

Zum ersten Mal konnten sich die befragten Unternehmen in der Studie auch über die Bedeutung vier weiterer Sicherheitsaspekte äussern: 1 ) Die Installation von Sicherheitsausstattung durch die Hersteller. 2) Fahrkurse zur Verbesserung der Sicherheit. 3) Einführung zusätzlicher Verkehrsrichtlinien. 4) Erstellen von Diagnoseverfahren zur Verminderung von Unfallrisiken.
Aspekt 1 wurde von Portugal mit 74% am höchsten bewertet, Aspekt 2 von Frankreich mit 43%, Aspekt 3 und 4 wiederum von Portugal mit 49% und 42%. In der Schweiz wurden die Aspekte in derselben Reihenfolge mit 46%, 29%, 21% und 10% bewertet.
Die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge spielt in allen befragten Ländern noch eine untergeordnete Rolle, die Resultate schwanken zwischen 1% und 3%.

Entwicklungstendenzen
Der Fahrzeugmarkt wird sich zumindest in Europa zu besserer Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge hin entwickeln. Bessere Filtersysteme und erste Hybridfahrzeuge zeugen bereits vom Beginn dieser Entwicklung. In der Untersuchung bekräftigten 92% der Schweizer Entscheidungsträger ihren Willen zum Kauf von Fahrzeugen, welche aufgrund ihrer technischen Spezifikationen eine geringere Umweltbelastung garantierten. Der Preis dieser Fahrzeuge war in der Vergangenheit aber meist noch ein Hinderungsgrund für die Anschaffung. So bestätigten 74% aller Befragten, dass eine Preisangleichung der Fahrzeuge mit geringerer Umweltbelastung an die durchschnittlichen Marktpreise den Kauf wesentlich attraktiver machen würde.

Die komplette CVO-Studie kann auf Anfrage bezogen werden bei:
Arval (Schweiz) AG
Stephan Beck
Managing Director
6330 Cham
Tel. 041 748 07 70
stephan.beck@arvalnet.ch
http://www.arvalnet.ch

Zum Corporate Vehicle Observatory (CVO)
Die Untersuchung wurde erstmals 2003 in Frankreich lanciert. Unterdessen erscheint der CVO mit jährlicher Periodizität in Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal und der Schweiz. In der Schweiz wurde der CVO zum ersten Mal 2005 durchgeführt. Er ist die einzige umfassende Markterhebung über Geschäftsfahrzeug-Flotten in der Schweiz. Der CVO erhebt Daten zu den Finanzierungsarten von Fahrzeugen in Unternehmen, zu den Entwicklungstendenzen im Automobilsektor sowie zur Stimmung und zu den Handlungstendenzen der Entscheidungsträger.

2006 wurden beim CVO in der Schweiz zwischen dem 4. Januar und dem 3. Februar 409 Unternehmen befragt, welche mindestens ein Firmenfahrzeug haben. Diese Unternehmen stammen aus vier Wirtschaftsbranchen: Dem Bauwesen (18%), dem Handel und Verkauf (19%), dem Transportwesen (27%) und der Industrie (36%). Die Untersuchung segmentiert die befragten Unternehmen nach Anzahl der Mitarbeiter in drei Gruppen, wobei die KMU in zwei Untergruppen eingeteilt sind:

Kleinstunternehmen mit 1 - 10 Angestellten
KMU mit 10 - 999 Angestellten
oKleinunternehmen mit 10 - 99 Angestellten
oMittlere Unternehmen mit 100 - 999 Angestellten
Grossunternehmen mit mehr als 999 Mitarbeitern

Zu Arval
Arval wurde 1989 als Tochtergesellschaft der BNP Paribas Gruppe gegründet. Unterdessen ist Arval zu einem der europäischen Leader im Sektor des LLD und der Verwaltung von Fahrzeugflotten avanciert. Arval ist heute in 16 Ländern Europas sowie in Marokko, Brasilien und Russland vertreten. Mit einem an Unternehmen vermieteten Park von mehr als 469 000 Fahrzeugen und jährlichen Neuanschaffungen von mehr als 158 000 Fahrzeugen, ist Arval mit einem Gesamtmarktanteil von 9% als zweitgrösste Unternehmung im europäischen Markt positioniert.
Arval zählt weltweit 3500 Mitarbeiter und ist mit seinen Filialen und Partnern auf allen Kontinenten vertreten.

(Ende)
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