pte20090619030 in Business
Zeitungen in Not: Schmerzliche Einschnitte für Journalisten
Ausgliederung von Mitarbeitern stößt bei Gewerkschaft auf Kritik
Wien (pte030/19.06.2009/13:57)
Die weltweite Zeitungslandschaft steht derzeit in einer durch die Wirtschaftskrise spannenden Phase. Vor allem das Wegbrechen der Werbekunden im Printbereich bereitet den Verantwortlichen in den Verlagen Kopfzerbrechen. Während auf der einen Seite beispielsweise Wolfgang Blau, Chefredakteur von "Zeit Online", Mut zu kreativen Ideen fordert (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090619003/), wird andernorts versucht, die Gehälter der journalistischen Belegschaft drastisch zu kürzen. Die österreichische Zeitung Wirtschaftsblatt erwägt laut der Tageszeitung "Der Standard" die Ausgliederung von über 80 Prozent ihrer Journalisten in Tochterfirmen. Ziel sei es, den Journalisten-Kollektivvertrag (KV) zu umgehen, um die Belegschaft künftig unter einem günstigeren KV weiterbeschäftigen zu können.
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