Wiederholte Werbung schadet der Konkurrenz
Laut Studie der Stanford University lohnen sich Ausgaben auch für bestens bekannte Unternehmen
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Werbespot-Wiederholung: kein verschwendetes Geld (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com) |
Stanford (pte004/03.02.2026/06:10)
Laut Navdeep Sahni und Yifan Yang von der Stanford University bringt Werbung in Dauerschleife nicht nur mehr Besuche auf der Website eines Werbetreibenden und damit potenziell mehr Kunden, sondern beeinträchtigt auch die Erinnerung der Verbraucher an alternative Marken. Die Ergebnisse helfen zu erklären, warum es selbst für bekannte Marken unerlässlich ist, Millionen für wiederholte Kampagnen auszugeben
325.000 Probanden getestet
"Die Messung der Werbewirksamkeit ist seit Langem ein schwieriges Unterfangen. Die meisten Untersuchungen stützen sich entweder auf Laborexperimente und Umfragen, die möglicherweise nicht genau die reale Welt widerspiegeln, oder auf Vergleiche zwischen Märkten - ein Ansatz, der durch die Betrachtung von Anzeigen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, verfälscht werden kann", so Sahni.
Die beiden Forscher haben an einem bestimmten Tag drei Viertel der 325.000 Probanden eine Bannerwerbung für eine Autoversicherung gezeigt. Die anderen 25 Prozent sahen eine öffentliche Bekanntmachung, die nichts mit Versicherungen zu tun hatte.
Die Forscher beobachteten am Tag des Experiments einen Anstieg der Besuche auf der Website des Versicherers: Die Wahrscheinlichkeit, dass jene, die das Banner gesehen hatten, die Website des Versicherers besuchten, stieg von 0,2 auf 0,8 Prozent, was einer Steigerung von 300 Prozent entspricht.
Erwiesener nachhaltiger Erfolg
"Dieser sehr starke Effekt lässt innerhalb weniger Tage nach, kehrt jedoch nach einiger Zeit zurück", unterstreicht Sahni. Gleichzeitig haben die Forscher festgestellt, dass der Spot dafür sorgte, dass die Wettbewerber nach einer gewissen Zeit in den Köpfen der Verbraucher weniger präsent waren. Die Besucherzahlen auf deren Homepages sanken um elf Prozent.
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