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pte19980130005 in Business

WHO macht gegen Elephantiasis mobil

Kampagne gemeinsam mit britischem Pharma-Unternehmen


New York (pte) (pte005/30.01.1998/09:05)

Mit einer großangelegten Kampagne wollen die Weltgesundheitsorganisation WHO und ein britisches Pharmaunternehmen eine der optisch grausamsten Tropenkrankheiten ausrotten: Elephantiasis - die durch chronischen Lymphstau bedingte Anschwellung von Körperpartien. Wie das Unternehmen SmithKline diese Woche in Genf verlautete, wird es für die kommenden zwanzig Jahre die notwendigen Medikamente spenden, um die Krankheit weltweit zu behandeln. Auslöser sind vor allem parasitäre Würmer, die sich im menschlichen Körper vermehren.

Mehr als eine Milliarde Menschen leben weltweit unter ständiger Bedrohung durch die exotischen Rundwürmer Wuchereria bancrofti und Brugia malayi: jeweils etwa ein Drittel davon in Südostasien, in Afrika sowie im Pazifik und in Amerika. Nach WHO-Schätzungen sind etwa 120 Millionen bereits infiziert. Die Übertragung der Parasiten läuft über Zwischenwirte: Mit Mückenstichen gelangen Wurmlarven in das Blut. Binnen 24 Stunden nisten diese sich in nahegelegenen Lymphknoten ein, wo sie sich weiterentwickeln. Die Rundwürmer leben bis zu 15 Jahre und führen den Aufstau der Lymph-Flüssigkeit herbei.

Versuche, die Zwischenwirte auszurotten, sind fehlgeschlagen. Deswegen setzen die WHO-Experten jetzt auf den Wirkstoff Albendazol: Risikopersonen müssen über vier bis fünf Jahre hinweg jährlich eine Dosis des Wurmmittels einnehmen. Die Kosten dafür belaufen sich nach groben Schätzungen auf eine halbe Milliarde US-Dollar. [Quelle: Martin Roos, CNN, Associated Press] http://www.sb.com (Ende)
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