USA: Wirtschaftliche Unsicherheit bremst Reiselust
Deloitte-Befragung zeigt Verhaltensänderung aufgrund der aktuellen Zollpolitik der Regierung
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Reisepläne: US-Bürger verfolgen momentan eher bescheidenere Ziele (Foto: pixabay.com, popmelon)
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New York (pte022/06.08.2025/13:45)
Viele US-Amerikaner haben ihre Urlaubspläne wegen der von ihrer Regierung angestoßenen Zollturbulenzen überdacht und eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte, landesweite repräsentative Umfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte unter Reisenden. Demnach sind die durchschnittlichen Sommerreisebudgets nach Ankündigung der Zölle am 2. April 2025 um 361 Dollar gesunken.
Auto statt Flugzeug
Die erste Befragung wurde Ende März durchgeführt, also kurz bevor Präsident Donald Trump die geänderte Zollpolitik vorstellte. Die zweite folgte 14 Tage später. In diesem Zeitraum sank das durchschnittliche Sommerreisebudget der Befragten von 4.967 Dollar auf 4.606 Dollar. Außerdem sank die Zahl derjenigen, die ihre Ziele per Flugzeug erreichen wollten. Stattdessen planen sie mehr Roadtrips.
Die Reisebudgets, die die Umfrageteilnehmer im April angaben, lagen laut der Umfrage immer noch über denen von 2024. Die Nachfrage nach Freizeitreisen ist seit der COVID-19-Pandemie laut Kate Ferrara (Leiterin der Abteilung Transport und Gastgewerbe bei Deloitte) generell gestiegen, auch wenn die Verbraucher andere Arten von Ermessensausgaben zurückgefahren haben.
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