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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980118009 in Business

US-Umfrage: Schutz der Privatsphäre wird wichtiger

Hohe Bereitschaft zum Online-Einkauf - Mehrfach-Account weit verbreitet


Wien (pte) (pte009/18.01.1998/14:38)

Während bei früheren Umfragen regelmäßig die Gefahr der Zensur genannt wurde, steht nun der Schutz der Privatheit im Internet immer mehr im Vordergrund. Etwa ein Drittel der amerikanischen Internet-User sieht die Privatspäre im Internet gefährdet, geht aus einer neuen Umfrage der US-University of Georgia hervor. http://www.gvu.gatech.edu/user_surveys/survey-1997-10/

Die Bereitschaft der Onliner, über das Internet Waren oder Dienstleistungen zu ordern, wächst indes weiter. Immerhin zwei Drittel (68 %) geben an, auf diesem Weg schon einmal etwas bestellt zu haben. Dieses Ergebnis steht eindeutig in Beziehung zur Erfahrung der Befragten. Je erfahrener eine Person im Umgang mit dem Internet ist, umso höher ist auch die Bereitschaft, im Internet Geld auszugeben.

Interessant sind auch die Ergebnisse hinsichtlich der Hard- und Softwareausstattung sowie bei den Fragen nach dem Internetzugang. So gab mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) an, mehr als einen Mail-Account zu benutzen. Die Nutzung von Verschlüsselungstechnik zum sicheren Versand von E-Mails ist aber eher noch die Ausnahme. Nur 23 Prozent haben Erfahrung mit solchen Verfahren.

Im Zusammenhang mit dem Streit um den Microsoft Internet Explorer und den Methoden, mit denen dieser unter das Volk gebracht wird, zeigte sich, daß 29 Prozent der Internet-Newcomer ihren Browser von ihrem Internet Service Provider erhalten haben und bei weiteren 11 Prozent der Browser schon beim Kauf des Rechners installiert war. 78 Prozent der Einsteiger gaben an, noch nie den Browser gewechselt zu haben.

Von allen Befragten gaben fast drei Viertel (71 %) an, noch nie einen anderen Browser installiert zu haben, als den aktuell in Benutzung befindlichen. Die Forscher sehen in diesem Ergebnis auch eine Begründung für den starken Zuwachs der Marktanteile des Microsoft Internet Explorers (MSIE). Die MSIE-Nutzer rekrutieren sich ihrer Meinung nach zum Großteil aus Neueinsteigern. Das bisherige Vorgehen Microsofts, Browser und Betriebssystem zu bündeln bzw. Exklusivverträge mit Providern abzuschließen, ist demgemäß wohl der erfolgversprechendste Weg, um die Dominanz im Browsermarkt zu erreichen.

Hintergrund: Bereits zum achten Mal seit dem Jahr 1994 veröffentlicht das Graphic, Visualization und Usability Center (GVU) der University of Georgia die Ergebnisse der halbjährlich stattfindenden GVU-Umfragen. Gerade aufgrund dieser Tradition, aber auch wegen der regelmäßig hohen Zahl der Befragten - rund 10.000 - genießen diese Untersuchungen einen hohen Stellenwert in der Internetforschung. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen hinsichtlich der Repräsentativität, zumal der Großteil der Befragten Internet-Experten sind. (Quelle: http://www.intern.de) (Ende)
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