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pts20210518034 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

Spielsüchtige erleben bei Wunderino ihr blaues Wunder

Aktiver Spielerschutz bei Online-Casino-Betreiber Wunderino defacto nicht existent


Spieler erleben bei Wunderino ihr blaues Wunder (Foto: Shutterstock)
Spieler erleben bei Wunderino ihr blaues Wunder (Foto: Shutterstock)

Wels (pts034/18.05.2021/18:45) - Sicher spielen ohne Risiko. So bewirbt Wunderino sein Angebot auf der eigenen Webseite. Doch die Realität beim Anbieter mit Lizenz aus Malta sieht dunkel aus.

In Österreich agiert der Betreiber "Wunderino" mit Malta-Lizenz illegal. Er besitzt keine Lizenz für den Betrieb seines Online-Angebotes in Österreich. In Deutschland hingegen wird er von der Landesbehörde Schleswig-Holstein als für das Land Schleswig-Holstein legaler Online-Anbieter geführt. Doch der Anbieter zeigte im Rahmen von durchgeführten Tests keinerlei aktive Spielerschutz-Maßnahmen.

"Lehne dich entspannt zurück und spiele Dich nach Lust und Laune durch unsere kunterbunten Welten", so Wunderino auf seiner Webseite.

Entspannung pur: 13.000 Euro Verlust innerhalb von 36 Stunden

Ob spielsüchtige Spieler bei Wunderino tatsächlich so entspannt sind, wie die Werbung verspricht, darf bezweifelt werden. Denn beim Casino-Betreiber zeigt sich, dass es keinerlei proaktive Spielerschutz-Maßnahmen gibt. Ein Spieler konnte innerhalb von nur 36 Stunden mehr als 13.000 Euro verspielen. Anstatt im Zeichen für Spielerschutz aktiv zu werden, wurde die Person mit Gratis-Bonus-Guthaben versorgt, damit diese weiterspielen kann. Eine Nachfrage betreffend persönlichem Wohlbefinden, Herkunft des Geldes oder persönlicher finanzieller Verhältnisse blieb aus. Der Spielerschutz und die Sicherheit der Kunden spielt bei Wunderino ganz offensichtlich keine Rolle.

Nach dem großen Verlust von 13.000 Euro zeigte sich der Anbieter Wunderino von seiner spendablen Seite und schenkte in Summe 300 Euro kostenloses Spielguthaben. Dies ist das Gegenteil von Spielerschutz, denn bei solch immens hohen Summen in so kurzer Zeit sollten beim Anbieter alle Alarmglocken läuten. Stattdessen hörte man offenbar lediglich die eigene Kassa klingeln. Anstatt die betreffende Person sofort zu sperren, versorgte man sie mit Gratis-Guthaben, was die Spieldauer verlängert und das Suchtverhalten weiter befeuert.

Österreicher ist Geschäftsführer bei Wunderino

Österreich dürfte im Online-Glücksspiel eine wichtige Rolle spielen. Unternehmen wie bwin oder bet-at-home wurden in und von Österreichern gegründet. Die Interessenvertretung OVWG vertritt in Österreich unzählige illegale Online-Glücksspiel-Anbieter. Und wie der Zufall will, ist auch ein Österreicher Geschäftsführer beim Unternehmen, welches hinter dem Angebot von Wunderino steht. Christoph Nestelberger ist Geschäftsführer der Rhinoceros Operations Ltd. und war zuvor bis Dezember 2020 für ein anderes Glücksspielunternehmen tätig. Zudem hatte er bis Dezember 2020 eine Funktion im Board der Interessenvertretung OVWG.

Nestelberger wurde von uns, genauso wie Wunderino selbst, mit allen oben genannten Themen konfrontiert. Bis Redaktionsschluss lag uns keine Fragebeantwortung sowie Stellungnahme vor.

Auf unserer Webseite finden Sie die gesamte Berichterstattung:
https://www.spielerhilfe.at/spielsuechtige-erleben-beim-online-casino-anbieter-wunderino-ihr-blaues-wunder

(Ende)
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