Sonnenenergie dient zum Rösten von Kaffee
Projekt der Sandia National Laboratories: Berg aus Felsbrocken liefert tagelang ausreichend Wärme
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Röstung: Kaffeebohnen verlassen die solare Maschine (Foto: Craig Fritz, sandia.gov)
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Albuquerque (pte003/06.08.2026/06:10)
Beim Rösten von Kaffeebohnen hat Erdgas vielleicht bald ausgedient, denn Forscher der Sandia National Laboratories nutzen stattdessen indirekt Sonnenenergie. Mit grünem Strom aus Solarzellen heizen sie eine Schüttung aus Felsgestein auf 500 bis 600 Grad Celsius auf. Solarmodule, in denen Luft zirkuliert, unterstützen die Erhitzung des Felsgesteins. Dann wird Luft hindurchgepumpt, die je nach Geschwindigkeit eine Temperatur von 200 bis 260 Grad erreicht. Diese Spanne ist nötig, um helle und dunklere Kaffeesorten zu erzeugen. In dieser heißen Luft, die normalerweise durch Erdgasverbrennung erzeugt wird, werden die Kaffeebohnen geröstet.
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