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pte20260826001 in Forschung

KI-Bots schreiben in Forschung fast immer mit

Fast 90 Prozent der biomedizinischen Texte sind laut Studie der Universität Tübingen "befallen"


Schreiben: Eigenanteil bei wissenschaftlichen Texten sinkt (Foto: Donna Naquin, pixabay.com)
Schreiben: Eigenanteil bei wissenschaftlichen Texten sinkt (Foto: Donna Naquin, pixabay.com)

Tübingen (pte001/26.08.2026/06:00)

Fast 90 Prozent der für alle frei zugänglichen Open-Access-Artikel, die in jüngster Zeit zu biomedizinischen Themen verfasst worden sind, entstanden mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Das haben Informatiker des Hertie Institute for AI in Brain Health der Universität Tübingen festgestellt. Dazu haben die Forscher die Nutzung von 379 Wörtern verfolgt, die von ChatGPT und Co deutlich häufiger verwendet werden als von Menschen. Insgesamt sind 1,1 Mio. englischsprachige Texte auf verdächtige Wörter wie "delves" ("vertieft"), "exacerbating" ("verschärft") und "invaluable" (von unschätzbarem Wert) analysiert worden.

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