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pte20210907025 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

Singapur: Robo rügt Rowdies und Raucher

"Xavier" zieht Falschparker und Co dank Künstlicher Intelligenz umgehend zur Verantwortung


"Xavier" in Aktion: Patrouille gegen Raucher und Co (Foto: htx.gov.sg)

Singapur (pte025/07.09.2021/12:30) - "Xavier" soll künftig helfen, die Sicherheit auf den Straßen des Stadtstaates Singapur http://htx.gov.sg noch weiter zu verbessern. Der vierrädrige Roboter soll in Bezirken patrouillieren, in denen viele Fußgänger unterwegs sind und das dokumentieren, was die Behörden als "unerwünschtes soziales Verhalten" bezeichnen. Dazu gehört die Versammlung von mehr als fünf Personen, was gegen die COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen verstößt.

Raucher und Straßenhändler

Darüber hinaus soll "Xavier" Raucher erwischen, die in Bezirken qualmen, in denen es verboten ist und illegale Straßenhändler aufspüren. Es wird die Umgebung nach unsachgemäß geparkten Fahrrädern sowie Autos und Motorrädern absuchen, die auf Fußwegen parken. Hat er einen Verstoß bemerkt, benachrichtigt er eine Kommandozentrale und zeigt das Vergehen schriftlich auf seinem Display an.

Singapur hat zuletzt angekündigt, dass viele dieser Roboter eingesetzt werden sollen. Sie sind mit Kameras ausgestattet, die sich um 360 Grad schwenken lassen, sodass kein Übeltäter übersehen wird, auch nachts nicht oder bei sonstigen schlechten Lichtverhältnissen. Das gelingt mit Infrarotkameras und Geräten mit Restlichtverstärkung. Die Bilder, das sie aufnehmen, werden von einem Auswertesystem auf der Basis von Künstlicher Intelligenz analysiert, berichtet die "Straits Times".

Sensoren melden Vergehen

Damit die Roboter autonom durch die Stadt fahren können, sind sie zudem mit Sensoren ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, sowohl stehenden als auch sich bewegenden Objekten, einschließlich Fußgängern und Fahrzeugen, auszuweichen. Dazu kommt ein GPS-Empfänger, um der Zentrale mitzuteilen, wo genau etwaige Verstöße vorliegen. Singapur belässt es nicht bei der "Xavier"-Familie. In den nächsten zehn Jahren soll die Zahl der Überwachungskameras auf 200.000 verdoppelt werden. Mit all diesen Maßnahmen will der Stadtstaat trotz geringerer Präsenz seiner Polizei auf den Straßen für mehr Sicherheit sorgen.

(Ende)
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