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pts20100505009 Produkte/Innovationen, Unternehmen/Wirtschaft

Serienstart von "Rom an der Donau"


Wien (pts009/05.05.2010/08:23) - Dass wir so viel über die Zeit der Römer wissen, verdanken wir in einem hohen Maß den zahlreichen Funden antiker Münzen. Diese alten Geldstücke, ihre Bilder, öffnen uns sozusagen ein Fenster, durch das wir einen Blick in eine längst vergangene Ära, auf ihre Herrscher und auf die Werte dieser Zeit, werfen können. Ein weiteres Fenster in die Zeit der Römer öffnet nun die neue Silberserie "Rom an der Donau", die die Geschichte der Römer auf dem Gebiet des heutigen Österreich erzählt. Das erste 20-Euro-Stück der Reihe ist nun "Virunum" gewidmet. Das Sammlerstück wurde heute im Amphietheater Virunum im Kärntnerischen Maria Saal in Anwesenheit römischer Legionäre, Gladiatoren, Senatoren und Römerinnen vorgestellt. Die Münze ist ab Mittwoch in den Banken und Sparkassen, im Münzhandel sowie in den Münze Österreich-Shops erhältlich. Der empfohlene Preis liegt bei 39,95 Euro (inkl. USt).

"PATRIA NOSTRA OLIM PROVINCIA ROMANA ERAT."
Dieser Satz - richtig übersetzt mit "Unsere Heimat war einst eine römische Provinz" - stand für manche von uns am Beginn ihres Lateinunterrichts. Er bringt das Thema der neuen sechsteiligen Serie "Rom an der Donau" auf den Punkt. Den Anfang der Reise in die Zeit der Römer macht nun die 20-Euro-Münze "Virunum", die sich mit dem Municipium Claudium Virunum, der römischen Stadt in der Provinz Noricum auf dem Gebiet des heutigen Kärntner Zollfelds, befasst.

In der Zeit des ersten römischen Kaisers, Caesar Augustus (63 v. Chr - 14 n. Chr), erreichte die Macht Roms die Donau. Im Jahr 15 v. Chr. besetzten die Römer Noricum und legten Roms nördliche Grenze am Donaustrom fest. Der Regierungssitz befand sich eben auf dem Magdalensberg. Kaiser Claudius machte Noricum 45 n. Chr. formell zur römischen Provinz. Als Verwaltungszentrum wurde vom Municipium Claudium Virunum aus ein Territorium im Ausmaß von etwa einem Drittel des heutigen österreichischen Staatsgebietes verwaltet.

DAS SEHEN WIR AUF DER NEUEN MÜNZE.
Die neue Münze porträtiert Kaiser Claudius (Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus). Claudius war der vierte römische Kaiser der julisch-claudischen Dynastie und regierte von 41 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 54. Unter ihm kam es zur Gründung der Hauptstadt Virunum in der Provinz Noricum. Den Hintergrund des Münzmotivs bildet eine in das Zentrum der Münze gerückte Restaurierungsinschrift eines Mithrastempels. Der Schrift ist eine verzierte Reliefplatte eines Grabmonuments vorgelagert, die das bekannte Relief von Maria Saal darstellt und ursprünglich aus Virunum stammt. Auf ihr ist ein nach rechts fahrender Reisewagen abgebildet, dem zwei Pferde vorgespannt sind.

Die andere Seite der "Virunum-Münze" zeigt links im Vordergrund einen römischen Schmied bei seiner Arbeit. Vor dem Ambos lehnen drei Schwerter. Norischer Stahl war im gesamten Römischen Reich eine begehrte Ware und für seine gute Qualität geschätzt. Im Hintergrund ist ein römischer Reisewagen mit Kutscher und Fahrgast zu sehen. Er wurde dem bereits erwähnten bekannten Relief von Maria Saal nachempfunden. Der Wagen wird von zwei Noriker Pferden gezogen. Auch diese alte römische Pferderasse unterstreicht die Bedeutung der "Provincia Noricum". Die Gebäude im Hintergrund sind fiktiv, da von Virunum nur noch Mauerreste erhalten sind. Sie sollen aber einen typischen öffentlichen Platz in der römischen Stadt in Virunum darstellen.

"ROM AN DER DONAU" - EINE REISE IN DIE ZEIT DER RÖMER.
Die Serie "Rom an der Donau" setzt sich aus insgesamt sechs 20-Euro-Münzen zusammen. Jede Münze ist aus 18 Gramm Silber und in "Polierter Platte" geprägt. Münzliebhaber erhalten damit Sammlerstücke in der "Königsqualität". Alle Münzen sind bis ins kleinste Detail makellos, ebene Flächen sind spiegelglatt. Die Münzen werden Stück für Stück auf ihre Top-Qualität geprüft, ehe sie in ihre Verpackungen und in den Verkauf gelangen.

Die Münze "Virunum" eröffnet die Reihe. Im September erzählt dann die Münze "Vindobona" von der Militär- und Zivilstadt Wien. 2011 folgen dann die Ausgaben "Carnuntum" (Niederösterreich) und "Lauriacum", der wichtige Limesstützpunkt unweit des heutigen Enns. Weiter geht die Reise nach Aguntum, unweit von Lienz in Osttirol, ehe sie im September 2012 in Brigantium (Bregenz) ihr Ziel erreicht.

(Ende)
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