pte20200904018 in Leben
Schmutzige Luft reduziert Blütenduft für Falter
Laborexperimente mit Tabakschwärmern zeigt zwar deren Lernvermögen, löst Problem aber nicht
Jena/Charlottesville (pte018/04.09.2020/12:30)
Luftverschmutzung und hohe Ozonwerte wirken sich auf die chemische Kommunikation zwischen Blüten und Bestäubern aus. Wie eine Analyse von Forschern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie http://ice.mpg.de und der University of Virginia http://virginia.edu zeigt, mögen Tabakschwärmer der Art Manduca sexta den Duft ihrer ansonsten bevorzugten Blüten nicht mehr, wenn er durch Ozon verändert worden war. Allerdings lernen die Falter schnell, dass auch weniger angenehm duftende Blüten nahrhaften Nektar verheißen können.
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