Mehr Aufträge für Elektro- und Digitalindustrie
Branchenverband ZVEI meldet Plus von 1,8 Prozent bei Eingängen gegenüber Februar des Vorjahres
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Bilanz: Elektro- und Digitalindustrie bleibt zuversichtlich (Foto: zvei.org)
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Frankfurt am Main (pte025/10.04.2026/12:35)
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie darf sich im Februar über ein Plus von 1,8 Prozent bei den Auftragseingängen gegenüber dem Vorjahr freuen. Laut dem Branchenverband ZVEI entwickelte sich auch der Nominalumsatz der Branche gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent weiter positiv.
Viele Betriebe leiden
24 Prozent der heimischen Elektrofirmen haben ihre wirtschaftliche Situation im März als gut beschrieben. 54 Prozent befanden sie für stabil, 22 Prozent für schlecht. 19 Prozent der Branchenunternehmen schauen optimistisch auf die nächsten sechs Monate. 67 Prozent gehen hier von gleichbleibenden und 14 Prozent von nachlassenden Geschäften aus.
Als problematisch erweist sich weiterhin die um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland: Diese sank um 2,7 Prozent gegenüber dem Februar 2025. Das Geschäftsklima bleibt somit verhalten optimistisch. Die Effekte des Iran-Krieges spiegeln sich laut dem ZVEI in den Zahlen noch nicht wider.
Die von den Vereinigten Staaten und Israel initiierten Militärschläge gegen den Iran und die Beeinträchtigung der Straße von Hormuz haben in den vergangenen Wochen nicht nur zu einem Preisschock an den Tankstellen geführt, sondern drohen laut Analyse des ifo Instituts auch die zarte Erholung der deutschen Wirtschaft abzuwürgen, wie pressetext berichtete.
"Plus eher moderat"
"Zwar haben die Auftragseingänge auch im Februar 2026 weiter zugelegt, jedoch blieb das verbuchte Plus von knapp zwei Prozent diesmal eher moderat", bilanziert ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. Inländische Kunden erhöhten Bestellungen im Februar um dei Prozent. Aus dem Ausland gingen 0,9 Prozent mehr Orders ein. Die Aufträge aus der Eurozone und aus Drittländern entwickelten konträr. Erstere stiegen um 16,3, letztere fielen um 6,9 Prozent.
In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres übertrafen die Orders ihren entsprechenden Vorjahreswert um 2,3 Prozent. Hier zogen die Inlandsaufträge um 2,8 Prozent und die Auslandsbestellungen um 1,8 Prozent an. Aus dem Euroraum gingen von Januar bis Februar 13,6 Prozent mehr Neubestellungen ein. Ausländische Geschäftspartner außerhalb des gemeinsamen Währungsraums reduzierten Aufträge dagegen um 4,1 Prozent, heißt es.
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