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pte20260410026 in Forschung

Apps fressen im Jahr 141 Kilowattstunden Strom

Viele Nutzer unterschätzen den Energiebedarf für Server, Netzwerke und Cloud-Systeme oftmals


Matthias Hillebrand: "Wer viel streamt, erzeugt mehr Datenverkehr" (Foto: hochschule-biberach.de)
Matthias Hillebrand: "Wer viel streamt, erzeugt mehr Datenverkehr" (Foto: hochschule-biberach.de)

Biberach (pte026/10.04.2026/13:55)

Je nach Nutzungsverhalten beträgt der externe Stromverbrauch für digitale Anwendungen pro Person und Jahr bis zu 141 Kilowattstunden. Egal, ob Scrollen durch Social Media, Streamen auf Netflix, Musikhören auf Spotify oder ChatGPT: Laut einer Analyse der Hochschule Biberach wird der Energiebedarf für Server, Netzwerke und Cloud-Systeme oft unterschätzt.

Datenverkehr braucht Strom

Forscher Matthias Hillebrand, Absolvent der Hochschule Biberach, hat auf Basis einer Umfrage, Literaturrecherche und eines selbst entwickelten Berechnungsmodells einen jährlichen externen Stromverbrauch von ein bis 141 Kilowattstunden pro Person ermittelt. Zum Vergleich: eine Kilowattstunde entspricht ungefähr zehn bis 20 Stunden Laptop-Nutzung.

"Wer viel streamt, online spielt oder Cloud-Dienste intensiv nutzt, erzeugt deutlich mehr Datenverkehr - und damit mehr Energieverbrauch", erklärt Hillebrand. Konkrete Beispiele: Das Abspielen von Spotify-Playlists auf dem Handy erzeuge messbaren Energieaufwand in Rechenzentren. Auch Suchanfragen oder Video-Streaming verbrauchen Strom, so der Experte.

Weniger "Nebenbei-Konsum"

Weniger Streaming, weniger parallele Nutzung mehrerer Geräte und weniger "Nebenbei-Konsum", so der Wissenschaftler, können helfen, die eigene Konzentration zu steigern, Stress zu reduzieren und insgesamt ausgeglichener zu leben. Am Ende des Tages gehe es um einen bewussteren Umgang des digitalen Konsums bei jedem einzelnen Nutzer digitaler Dienste.

Der Jungwissenschaftler macht zudem auf ein Datenproblem aufmerksam: "Das Problem ist, dass viele Daten fehlen", unterstreicht Hillebrand. Große Digitalanbieter würden kaum konkrete Zahlen zum Energieverbrauch ihrer Dienste veröffentlichen. Seine Ergebnisse seien daher nur als eine fundierte Schätzung zu verstehen und nicht als absolute Wahrheit.

(Ende)
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