pte20090616033 in Business
PR-Ethik-Rat fordert Einhaltung ethischer Standards
"Unterscheidbarkeit redaktioneller Beiträge und Werbung ungenügend"
Wien (pte033/16.06.2009/13:19)
Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations http://www.prethikrat.at hat heute, Dienstag, ein umfassendes Positionspapier veröffentlicht, in dem er die Kommunikationsbranche zur Einhaltung der ethischen Standards ermahnt. Im Zentrum des Appells steht dabei vor allem die Forderung, für eine ausreichende Unterscheidbarkeit von redaktionellen Beiträgen und entgeltlichen Einschaltungen in den Medien zu sorgen. "Mit der neuen Vielfalt an Medien hat sich auch eine Vielfalt an neuen Werbeformen herausgebildet, bei denen die klare Unterscheidbarkeit von redaktioneller Berichterstattung und Werbung zunehmend verschwimmt", stellt Wolfgang Langenbucher, Vorsitzender des Selbstkontrollorgans und emeritierter Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien http://www.univie.ac.at/Publizistik , fest. Ob das mit Absicht geschehe oder nicht, sei unerheblich. "Wenn die Konsumenten getäuscht werden, so untergräbt das auf Dauer die Glaubwürdigkeit der Medien, die dann ihre gesellschaftliche Aufgabe nicht mehr erfüllen können", warnt Langenbucher.
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