Pappeln werden zu lebenden Chemiefabriken
Wissenschaftler verleiten der Pflanze durch fremde Gene bislang ungeahnte Fähigkeiten
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Pappeln: Pflanzen produzieren künftig Chemikalien und Sprit (Foto: Anna, pixabay.com)
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Upton (pte013/21.11.2025/11:30)
Forscher unter der Leitung des Brookhaven National Laboratory des US-Energieministeriums setzen schnell wachsende Pappeln ein, um wertvolle Rohstoffe zur Produktion biologisch abbaubarer Kunststoffe zu gewinnen. Diese wurden bisher in einem höchst komplizierten chemischen Verfahren hergestellt.
Gene aus Bodenmikroben
Die Experten haben die Pappel gentechnisch verändert. Sie verpassten ihr fünf Gene aus natürlich vorkommenden Bodenmikroben, die den Stoffwechsel der Pflanze zur Ligninbildung verändern. Außer 2-Pyron-4,6-dicarbonsäure produziert sie, derart verändert, Vanillinsäure und Protocatechusäure, die beide industrielle Bedeutung haben, unter anderem für die Pharmaindustrie.
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