pts20221017006 Medizin/Wellness, Medien/Kommunikation

Ordinationen wieder voll - aber anders als vor der Pandemie

Hat die Corona-Pandemie dazu beigetragen, dass weniger Patienten* einen Arzt aufsuchen?


Linz (pts006/17.10.2022/08:30)

Der Marktführer im Bereich Wartezimmer TV, y-doc, wollte wissen, ob die Corona-Pandemie dazu beigetragen hat, dass weniger Patienten* einen Arzt aufsuchen. Und ob weniger Patienten Wartezimmer TV genutzt haben. Das Ergebnis der Umfrage ist überraschend.

Wer seit Beginn der Corona-Pandemie einen Arzt aufsucht, kann mitunter das Gefühl haben, dass weniger Patienten im Wartezimmer sitzen und dass man selbst nicht so lange warten muss wie vor der Pandemie. Ist das wirklich so oder trügt der Schein? Um diese Frage zu klären, wurde im Rahmen des Ambient Meter abgefragt, ob seit Ausbruch der Pandemie tatsächlich weniger Menschen zum Arzt gehen. Um es gleich vorwegzunehmen: Ja, aber die Zahl hat sich nur geringfügig reduziert, nämlich um rund 5 %. Ob das aber die Folge der Corona-Pandemie oder saisonal bedingt ist, lässt sich jedoch nicht exakt klären. Zweite Erkenntnis: Gewartet wird noch immer - aber anders als vor der Pandemie. Gleichgeblieben ist, dass die Patienten auch in Zeiten von COVID in hohem Ausmaß die Möglichkeit nutzen, sich via Wartezimmer TV zu informieren. Dies geht aus den beiden Befragungen hervor, die im Frühjahr 2019 während der Grippezeit und im Herbst 2021 während der Corona-Pandemie durchgeführt wurden.

Fast jeder zweite Patient sieht Wartezimmer TV

Die erste Befragung fand zur Grippezeit im Frühjahr 2019 statt: In Österreich lebten zu diesem Zeitpunkt 6.354.000 Menschen im Alter von 14 bis 69 Jahren. 3.540.000 von ihnen hatten im Befragungszeitraum einmal oder mehrmals einen niedergelassenen Arzt aufgesucht. Davon hatte wiederum knapp die Hälfte (1.487.000 Personen) bei durchschnittlich 3,4 Arztbesuchen Wartezimmer TV gesehen, was 5 Mio. Brutto-Kontakte pro Monat ergibt. Dies entspricht einer Patienten-Reichweite von 42 %. Damit erreicht Wartezimmer TV 23 % der Gesamtbevölkerung (nationale Reichweite).
Im Vergleichszeitraum der zweiten Befragung, Herbst 2021, hatten bei einer Grundgesamtheit von 6.389.000 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren 3.487.000 Menschen zumindest einmal einen Arzt konsultiert. Bei im Schnitt 3,1 Arztbesuchen pro Monat wurden 1.411.000 Personen via Wartezimmer TV erreicht. Die dabei erzielten 4,3 Mio. Brutto-Kontakte entsprechen einer Patienten-Reichweite von 42 % bzw. einer nationalen Reichweite von 22 %.

Fazit: Die beiden Untersuchungen zeigen zwar einen leichten Rückgang der Arztbesuche von rund 5 %, doch der allgemein entstandene Eindruck, die Menschen hätten aufgrund der Pandemie in erheblichem Ausmaß auf persönliche ärztliche Beratung verzichtet, lässt sich im Rahmen des Ambient Meter zahlenmäßig nicht belegen. Und: Via Wartezimmer TV wird nach wie vor nahezu jeder zweite Patient erreicht - unabhängig von saisonalen oder pandemiebedingten Einflüssen.

Wartezeiten beim Arzt werden besser organisiert

Warum aber erscheinen die Wartezimmer seit Ausbruch der Pandemie leerer zu sein? Dafür gibt es eine aufschlussreiche Erklärung: Viele Ärzte sind während der Pandemie dazu übergegangen, ihr Terminmanagement zu optimieren, damit sich nur wenige Menschen gleichzeitig im Wartezimmer aufhalten. So werden die Patienten in einem engeren Zeitfenster bestellt und die Taktfrequenz wird besser an den erwartbaren Zeitaufwand angepasst. Durch diese verbesserte Abwicklung des Arztbesuches sind die Wartezimmer nicht mehr überfüllt. Gewartet wird dennoch, das zeigt die Untersuchung ganz klar, aber eben anders, angenehmer: Die Patienten warten nun, dank des optimierten Zeitmanagements, in kleinen Gruppen oder sogar allein. Und während dieser Zeit nützen sie das Infotainment via Screen vielleicht sogar konzentrierter.

Neues Info-Angebot und Innovationen erhöhen die Attraktivität von Wartezimmer TV

"Es gibt aktuell keine genauen Zahlen, aber da Wartezimmer TV zu 80 % in großen Kassen-Ordinationen stattfindet, ist die Wartezeit", so schätzt Michael F. Richter, CEO von y-doc Wartezimmer TV, "von 2 Stunden auf vielleicht 40 Minuten zurückgegangen. Daher geben auch gleich viele Patienten bei den Umfragen an, das Programm wahrgenommen zu haben. Damit zeigt sich auch, wie willkommen Wartezimmer TV bei den Patienten ist." Und Richter weiter: "Die Attraktivität basiert sicherlich nicht zuletzt auch auf den laufenden inhaltlichen Neuerungen, die wir bieten: Aktuelle Bezirksnachrichten, Wetter, Pollen, Luftqualität sind Formate, um die wir das Informationsangebot erweitert haben. Neu sind auch Spots, die auf unseren Screens laufen, in denen ein QR-Code eingebaut ist. Durch das Abfotografieren dieser Codes gelangen die Rezipienten auf unterschiedliche Landing-Pages. Damit erweitern wir das Info-Angebot nochmals deutlich."

Über y-doc
Der Erfinder von Wartezimmer TV ist die Nummer 1 und bereits seit 1999 am Markt. Mit y-doc können Sie die wichtigsten Gesundheitsscreens in Österreich zentral buchen und dadurch eine signifikante Reichweite gewinnen. Seit 2016 agiert y-doc als offizieller Konzessionär der Ärztekammer für Wien. Aber y-doc liefert und implementiert auch komplette Digital-Signage-Lösungen für andere Branchen sowie Unternehmen. So wurden im vergangenen Jahr im Auftrag der Österreichischen Lotterien über 700 Screens mit passender Software-Lösung an Lottoannahmestellen im ganzen Land geliefert.

Fotos: Für die jeweilig verwendeten Fotos liegt eine Freigabe vor, Abdruck kostenlos unter der Angabe des jeweiligen Copyrights. Die druckfähigen Fotos (300 dpi, CMYK) stehen unter den angegebenen Links zum Download bereit.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet. Sofern nicht anders vermerkt, gelten alle Bezeichnungen für alle Geschlechter.

(Ende)
Aussender: y-doc
Ansprechpartner: Michael Richter, CEO
Tel.: +43 732 60 27 280
E-Mail: presse@y-doc.at
Website: y-doc.at/index.php/home.html
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