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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980202007 in Business

Online-Zahnarzt gewinnt Rechtsstreit gegen Ärztekammer

Internet-Auftritt erlaubt - Werbung für Artikel und Preisangaben verboten


Trier (pte) (pte007/02.02.1998/09:22)

Der als "Internet-Zahnarzt" bekannt gewordene Dentist Dr. Michael Vorbeck aus Trier hat sich im Rechtsstreit gegen die Landeszahnärztekammer durchgesetzt. Im Hauptverfahren hat das Landgericht Trier die Klage der Ärztekammer auf Verbot seines Internet-Auftrittes abgewiesen. http://www.vorbeck.de/forum/aktuell.htm Die Ärztekammer hatte diesen Internet-Auftritt als Werbung und damit als Verstoß gegen das Standesrecht interpretiert. Das Landgericht Trier sieht dies allerdings anders. Demnach ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn ein Zahnarzt im Internet eine Homepage unterhält.

Es ist ebenfalls erlaubt, die in der Praxis tätigen Ärzte und ihre Mitarbeiter vorzustellen, die Lage der Praxis sowie der Parkmöglichkeiten zu beschreiben und auf besondere Einrichtungen für Behinderte hinzuweisen. Auch Informationen über zahnmedizinische Problemkreise wie die Verwendung von Amalgam, Zahnputztechniken, Kiefergelenkprobleme, Implantate, Parodontitis etc. sind statthaft. Nicht erlaubt ist allerdings die Bewerbung von Zahnpflegeartikeln, das Angebot einzelner Dienstleistungen unter Preisangabe sowie die Veranstaltung von Gewinnspielen. Quelle: http://www.intern.de

* Pharmig-Homepage feiert ersten Geburtstag *
Wien - Die Interessenvertretung der Pharma-Unternehmen, Pharmig, feiert ihren ersten Geburtstag im Internet. Unter http://www.pharmig.or.at haben rund 50.000 "Besucher" aus dem In- und Ausland im ersten Jahr das Informations- und Service-Angebot abgerufen. Neben einer Termin- und einer Presse-Datenbank sind auch die wichtigsten Publikationen der Vereinigung, z.B. die Pharmig-Daten & Fakten oder ihre Basisinformationen im Volltext abrufbar. Im vergangenen Sommer hat die Pharmig auch das österreichische Arzneimittelgesetz (AMG) im Volltext in Gestalt einer Datenbank in seine Homepage eingebunden. Eine umfangreiche Link-
Sammlung, die seit einigen Monaten besteht und auch dank guter Tips von Homepage-"Besuchern" laufend aktualisiert wird, rundet das Angebot ab.

* Abschreiben im Internet *
Mit Hilfe des Online-Angebots PubMed der US-amerikanischen Nationalbibliothek für Medizin ist es dem Krebsforscher Marek Wronski gelungen, 30 Fälle von vermutlich abgeschriebenen medizinischen Artikeln aufzuspüren, als deren Autor sich ein polnischer Chemiker ausgibt. PubMed bietet auf seinen Internet-Seiten eine Funktion mit der Bezeichnung "Suche nach ähnlichen Artikeln" an, die statistische Algorithmen nutzt, um bestimmte Stichwörter in Artikeln zu finden und nach anderen Texten mit entsprechenden Vorkommen zu suchen. Zusätzliche Nachforschungen von Wronski haben weitere 29 verdächtige Artikel zu Tage gebracht. Der Chemiker, der vorgibt, in seiner 13jährigen Karriere 125 Artikel verfaßt zu haben, muß sich jetzt auf eine Klage wegen Verletzung des Urheberrechts gefaßt machen. [Science] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/PubMed/ (Ende)
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