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pte20210609031 Handel/Dienstleistungen, Technologie/Digitalisierung

Online-Banking bei Älteren immer beliebter

Corona-Pandemie verstärkt Trend weiter - Filialgeschäft der Finanzinstitute gerät unter Druck


Alte Hände am Handy: Senioren nutzen Internet (Foto: pixabay.com, congerdesign)
Alte Hände am Handy: Senioren nutzen Internet (Foto: pixabay.com, congerdesign)

Berlin (pte031/09.06.2021/13:54) - Das Online-Banking erfreut sich durch die Corona-Pandemie wachsender Beliebtheit - insbesondere viele Senioren ab 65 Jahren nutzen die digital zur Verfügung gestellten Services ihrer Finanzinstitute. Darunter leidet das Filialgeschäft vieler Institute, wie eine heute, Mittwoch, präsentierte Umfrage des Berliner Digitalverbands BITKOM http://bitkom.org unter rund 1.000 Personen in Deutschland zeigt.

Sturm der Senioren

"Bankgeschäfte erledigen schon seit einigen Jahren die allermeisten Menschen ganz selbstverständlich digital. Nur die Älteren blieben beim Online-Banking weitestgehend außen vor. Seit Corona erleben wir einen regelrechten Sturm der Senioren auf die Online-Filialen der Banken", sagt BITKOM-Präsident Achim Berg. Bereits acht von zehn Bundesbürgern nutzen Online-Banking (2020: 73 Prozent). Unter den Älteren ab 65 Jahren fällt der Anstieg von 22 Prozent auf 39 Prozent in diesem Zeitraum besonders deutlich aus. 6,5 Mio. Senioren nutzen Online-Banking (2020: 3,7 Mio. und 2019: 3,5 Mio. Senioren).

Das Online-Banking wird überdies immer stärker zum Smartphone-Banking. 64 Prozent der Online-Banking-Nutzer greifen dazu zumindest hin und wieder zum Smartphone. Unter den 16- bis 29-Jährigen verwenden sogar drei Viertel (76 Prozent) das Handy zum Online-Banking. 2020 lag der Smartphone-Anteil beim Online-Banking quer durch Altersgruppen erst bei 58 Prozent, vor fünf Jahren sogar nur bei 36 Prozent. Häufiger als das Smartphone wird nur der Laptop genutzt (83 Prozent), dahinter liegen Desktop-PC (51 Prozent) und Tablet (44 Prozent).

Kein Kontakt zu Personal

38 Prozent derjenigen, die auf Online-Banking setzen, nutzen ausschließlich das Online-Angebot und haben keinen Kontakt mit Bankangestellten mehr in einer Filiale. Rund die Hälfte erledigt ihre Bankgeschäfte überwiegend online und besucht nur hin und wieder eine Filiale und gerade einmal sieben Prozent gehen noch überwiegend in die Filiale und nutzen Online-Banking nur gelegentlich. Unter den Jüngeren von 16 bis 29 Jahren besucht sogar eine Mehrheit (53 Prozent) nie eine Filiale. Berg: "Online-Banking bedeutet längst nicht mehr, dass man nur schnell den Kontostand abfragen oder eine Überweisung tätigen kann. Auch die Qualität der digitalen Beratung nimmt immer stärker zu."

(Ende)
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Ansprechpartner: Florian Fügemann
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