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pts20091022042 Medizin/Wellness, Unternehmen/Wirtschaft

Neuer Kongress zeigt wie Spitäler und Heime sparen könnten

1. Kongress immoHealthCare.ch zeigte: Kostenreduktionen bis 30% sind erreichbar


Nottwil LU (pts042/22.10.2009/17:44) - Der neue Kongress immoHealthCare.ch fokussierte auf das Optimieren der Infrastruktur- und Support-Qualität sowie auf Möglichkeiten zur Senkung der Betriebskosten von Spitälern und Heimen in der Schweiz. Im Eröffnungsreferat erwähnte Roger Krieg, der Geschäftsführer von RESO Partners verschiedene Beispiele, in denen eine Reduktion der immobilienbezogenen Betriebskosten um 20 bis 30% realisiert werden konnte. Wie eine Studie der Hochschule Wädenswil zeigte, sind sich alle einig, der Kostendruck wird zunehmen. Spätestens mit der Einführung der SwissDRG anfangs 2012 kann man nur mit Einsparungen die Budget-Vorgaben erfüllen. Unterschiedlich sind die Meinungen beim Vorgehen im Bereich Facility Management und bei der Prüfung und Umsetzung neuer Möglichkeiten. Verschiedene Referenten regten an, die Kosten besser respektive richtig zu erfassen und bei den Sparvarianten auch Outsourcing-, Zentralisierungs- oder Verschlankungs-Lösungen zu prüfen.

Damit die Gesundheitskosten nicht weiter explodieren muss auch im Kostenmanagement der Spitäler und Heime etwas geändert werden. Die Einführung von SwissDRG 2012 wird hierbei den Druck zu Veränderungen erhöhen und die Institutionen stehen dabei vor einer grossen Herausforderung.

Der neue Kongress immoHealthCare.ch in Nottwil fokussierte am 22. Oktober 2009 auf das Optimieren der Infrastruktur- und Support-Qualität sowie auf gleichzeitige Senkung der Betriebskosten von Spitälern und Heimen in der Schweiz.

Situations-Studie Schweiz mit brisanten Ergebnissen

Eine aktuelle repräsentative Erhebung der Zürcher Fachhochschule Wädenswil bei 60 Spitalveranwortlichen, bei 11 Verantwortlichen der Kantone und in 8 Experteninterviews gab Einblick in Verhaltensweisen und Vorgehen bei Investitionen und beim Facility Management in Schweizer Spitälern und Heimen.

Die von Susanne Hofer präsentierten Ergebnisse weisen grosse Unterschiede im Vorgehen, beim Prüfen von Optimierungs-Chancen und bei der Realisation von Sparpotenzialen aus.

Einhellig waren die Antworten betreffend Kostenentwicklung. Alle Befragten waren der Meinung, dass mit der Einführung der DRGs (Fallpauschalen) der Kostendruck noch steigen wird.

Kostensparpotential Outsourcing

Während deutsche Akutspitäler, gemäss Umfrage nach Einführung der DRGs bereits durchschnittlich 33% der abgefragten 28 Facility Management-Leistungen durch Dritte erbringen lassen, ist das Outsourcing in der Schweiz deutlich weniger verbreitet. Im Durchschnitt werden in der Schweiz 21% dieser Leistungen durch Dritte erbracht (unter 15% in Zürich und in der Ostschweiz und über 25% in Bern und im Mittelland).

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage in der Schweiz zeigen, mit Outsourcing können Kosten gespart werden und Leistungen durch Dritte haben insgesamt eher zu Qualitätsverbesserungen geführt (Abbildung 1).

Vor- und Nachteile beim Outsourcing

Als Vor- und Nachteile beim Outsourcing wurden auf Spitalseite erwähnt:

Vorteile:
- Konzentration auf das Kerngeschäft
- Kostensenkung
- Synergienutzung
- Qualitätsverbesserung

Nachteile:
- Spezifisches Knowhow entfällt
- Unvorhergesehene Folgekosten
- Risiko von Qualitätsverlust
- Kontrollverlust
- Personalentlassung

Externe Service-Anbieter erhalten Aufträge besonders dann, wenn ihre Angebote überzeugen hinsichtlich:

- Kosteneinsparungen
- Lösung spitalinterner Umstellungs- und Personalprobleme
- Einbringung von Spezialwissen.

Die Kosteneinsparung ist dabei der weitaus wichtigste Faktor.

Eine Optimierung des Facility Management kann durch Outsourcing, durch interne Massnahmen oder als gemischte Lösung erfolgen. Ein grosses Optimierungspotenzial birgt die Trennung der Tätigkeiten in Kerngeschäft und Support. Angeführte Beispiele dokumentieren, dass diese Trennung die Zielsetzung und Verbesserung der Support-Prozesse deutlich erleichtert.

Die Studie zeigte, dass Facility Management einen Beitrag zur Kostensenkung leisten kann, bei gleichzeitiger Sicherstellung und Optimierung der Qualität und Effizienz, die für das Kerngeschäft höchste Priorität haben.

Erfahrungsbeispiele für optimierte Kosteneffizienz

Erfolgreiche Spital-Projekte, finanziert durch PPP - Public Privat Partnership zeigen umfangreiche, innovative Möglichkeiten zur Kostenreduktion.

Die Präsentationen aus dem In- und Ausland stützten sich auf Erfahrungsbeispiele, welche zeigen, dass im intelligenten Facility Management ein Potenzial für Einsparungen in zweistelligen Prozentbereichen (bis 30%) besteht.

Optimierungen im Facility Management (Immobilienmanagement und Supportprozesse) können die Qualität steigern und die Kostensteigerung im Gesundheitswesen nachhaltig stoppen.

Hannes Bühler der CEO der Vebego Services AG zeigte am Beispiel der Niederlande auf, wie die Spitäler mit Outsourcing der Pflegeunterstützung die Rekrutierungsprobleme beim diplomierten Pflegepersonal lösten und gleichzeitig Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen erzielten.

Pascal Fotsch von der Lemon Consult GmbH dokumentierte anhand konkreter Beispiele, wie Energie gespart wurde und die Investitionen für diese Einsparungen bereits in 2 bis 8 Monaten durch Minderkosten amortisiert waren.

Wertvolle Informationen durch die Aussteller

Die Anbietergemeinschaft Swisscom, Schneider Electric und Cisco zeigte Systemintegrations-Lösungen, bei denen (durch Zusammenfassung verschiedener Systeme) Effizienzgewinne und Einsparungen erreicht werden (Abbildung 3).

RESO PARTNERS informierte über ihre Angebote Real Estate, Development und Site Operation. Spezifisch am Kongress hervorgehoben wurden die Bereiche der Immobilienberatung, Baubegleitung und das europaweit führende Benchmarking-System im Gesundheitswesen (Abbildung 4).

Vebego Services AG zeigte Ihr Outsourcing der Pflegeunterstützung zur Entlastung der Pflegefachkräfte, Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung (Abbildung 5).

I.C.M.E. Healthcare informierte wie PPP Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Als führender Anbieter erachtet I.C.M.E. es als erforderlich, dass die Prozesse mit hoher Führungs- und Fachkompetenz gestaltet werden, die Mitarbeiter in die Planungen und Veränderungen involviert und so auf dem Weg zur Lösungsfindung miteingebunden werden.

Workshop Outsourcing, Investitionen, Servicegesellschaften

Im Workshop mit Leistungerbringern, Vertretern der Kantone und Drittleistungs-Anbietern wurde die Themen Outsourcing Angebote, kostensenkende Investitionen, und Etablierung von Beteiligungs- oder Servicegesellschaften diskutiert.

Die Meinungen zu diesen Themen waren unterschiedlich. Viele Leistungserbringer sehen die kommenden Herausforderungen, vebleiben jedoch oft im Alltagsgeschäft.

Es besteht ein Bedürfnis für strategische Optimierung der Facility Management Prozesse. Auf Seiten der Leistungserbringer wird diese Optimierung im Vorfeld der DRGs noch nicht als dringend beurteilt.

Drittanbieter in der Schweiz könnten und möchten die Bedürfnisse der Leistungserbringer erfüllen und hoffen, dass ihre Angebote in Zukunft häufiger geprüft und evaluiert werden.

Detailliertere Ausführungen zum Workshop-Konsens sind aufgeschaltet unter http://www.immohealthcare.ch .

Dieser Workshop wie auch die vielen konstruktiven Gespräche am Kongress haben gezeigt, dass der Informations- und Erfahrungs-Austausch bisher ungenügend war und diese Veranstaltung für zukünftige Lösungs-Optimierungen von grosser Bedeutung ist.

Weitere Informationen:

immoHealthCare.ch
Trend Care AG
Rosalia Gerber
Geschäftsführerin
Bahnhofstrasse 40
CH-6210 Sursee
Tel.: +41 (41) 925 76 89
Fax: +41 (41) 925 76 80
E-Mail: info@immohealthcare.ch
http://www.immohealthcare.ch

(Ende)
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