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Mediabox

pts20220926010 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Neue Perspektiven für die Community Care

Über 130 Teilnehmer*innen beim Arlt Symposium 2022 an der FH St. Pölten


Arlt Symposium (Foto: Thomas Immervoll)
Arlt Symposium (Foto: Thomas Immervoll)

St. Pölten (pts010/26.09.2022/10:20) -

Nach zwei Jahren als Online-Tagung fand das Arlt Symposium wieder an der Fachhochschule St. Pölten statt. Über 130 Teilnehmer*innen diskutierten über strategische und planerische Ansätze von Community Care. Begleitet von (inter)nationalen Best-Practice-Beispielen bot das Arlt Symposium direkten Austausch und Vernetzung mit Kolleg*innen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich.

Vom 21. bis 22. September widmete sich das diesjährige Symposium des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der Fachhochschule St. Pölten dem Thema "Community Care" und richtete damit den Fokus auf die Förderung von Resilienz in Gemeinschaften. Die Fachtagung zeigte strategische und planerische Ansätze von Community Care und (inter)nationale Beispiele aus den Bereichen Gemeinwesenarbeit, Akutsozialarbeit, Acute Community Nursing und Gemeindenotfallsanitäter*innen.

Christoph Redelsteiner
"Wir freuen uns, Expert*innen so vieler Bereiche an der FH St. Pölten begrüßen zu dürfen", so Christoph Redelsteiner, der für die inhaltliche Gestaltung des Arlt Symposiums verantwortlich ist. "Community Care ist geprägt von Beteiligung von Bürger*innen, Gemeinden und Zusammenarbeit mit Sozialarbeiter*innen, Ärzt*innen, Pfleger*innen und anderen Gesundheitsberufen. Nur interprofessionell, sektoren- und organisationsübergreifend können wir die Probleme der Gegenwart und vor allem der Zukunft lösen."

Robert Leitner
"Es wird immer wichtiger, in der Gesundheitsversorgung über den Tellerrand zu blicken", so Robert Leitner, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der ÖGK in Niederösterreich. "Das Arlt Symposium bot einen tollen Rahmen für den Austausch zwischen den Gesundheits- und Sozialberufen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Versorgung. Als Österreichische Gesundheitskasse freuen wir uns, dieses Format zu unterstützen."

Christof Constantin Chwojka
"Die Vernetzung der 'Akut'-Sozialarbeit mit anderen präklinischen, pflegerischen oder notfallmedizinischen Versorgungsmöglichkeiten ist eine gute Möglichkeit, den Anforderungen der aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen zu begegnen", so Christof Constantin Chwojka, CEO von Notruf NÖ. "Gemeinsam und interdisziplinär lassen sich nämlich viele Probleme für Hilfesuchende und das Gesundheits- sowie Sozialsystem lösen, die eine Profession oder Einrichtung alleine aufzulösen, nicht im Stande wäre."

Community Care im Gemeindekontext

Manuela Brandstetter
Das Arlt Symposium startete am ersten Tag mit der Keynote von Manuela Brandstetter von der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten zu Thema "Wider die Tradition? Community Care im kommunalen Kontext Gemeinwesenarbeit / Sozialraumorientierung". Darin sprach sie über ihre Forschung in ostösterreichischen Gemeinden sowie über die Herausforderungen, mit denen Menschen in diesen Communities konfrontiert sind.

Kurt Fellöcker
In der Keynote "Die Bedeutung des Sozialen für die Gesundheit" erläuterte Kurt Fellöcker, Dozent im Department Soziales an der FH St. Pölten, die Bedeutung sozialer Zusammenhänge für das Gesundheitswesen. Beide Felder bedingen sich gegenseitig und sind daher auch gemeinsam zu betrachten.

Christoph Redelsteiner
Christoph Redelsteiner, Studiengangsleiter des Master Studiengangs Soziale Arbeit an der FH St. Pölten, sprach in seiner Keynote zu "Caring for the Community aus dem Blickwinkel integrierter Versorgung" über aktuelle Herausforderungen in der Akutversorgung in Österreich. "Viele Angebote sind vorhanden, so Redelsteiner. "Die Herausforderung besteht darin, bestehende Ressourcen effizient einzusetzen und auf diese Weise passende Lösungen für die Betroffenen zu erzielen."

Katharina Adamek und Andrea Tragschütz
Die Vorträge u. a. von Katharina Adamek vom Notruf NÖ und Andrea Tragschütz vom AKUTteam NÖ zur Acute Community Nurse und Akutsozialarbeit in Bruck an der Leitha boten Einblicke aus ihrer Praxis in der Akutversorgung.

Von Resilienz hin zu Digitalisierung
In den Workshops setzten sich die Teilnehmer*innen mit Qualitätskriterien, Kapazitätsbildung und der Rolle digitaler Hilfsmittel in der Community Care auseinander. Sie boten die Möglichkeit der vertieften Diskussion und der Erarbeitung neuer Lösungsansätze.

Vernetzung und Zusammenarbeit
Am 2. Tag des Symposiums berichteten Expert*innen aus der Praxis. Veronika Böhmer vom AKUTteam NÖ sprach über die Akutsozialarbeit in Niederösterreich und zeigte aktuelle Herausforderungen auf. Bürgermeister Johannes Pressl, Präsident des NÖ Gemeindebundes, erzählte über die Arbeit sozialer Netzwerke am Beispiel der Gemeinde Ardagger und Johannes Wischenbart von NÖ.Regional zeigte das Potenzial regionaler Zusammenarbeit auf.

Renate Reingruber vom NÖGUS und Martin Robausch von der ÖGK stellten exemplarisch den Aufbau und die Konzeption einer Primärversorgungseinheit vor: Organisatorisch und auch baulich unter einem Dach sind zielgerichtetere und vernetztere Betreuungsansätze zwischen Allgemeinmedizin, Sozialarbeit, Psychologie, Pflege und anderen Gesundheitsberufen für die Patient*innen möglich.

Gemeinwesenarbeit im internationalen Vergleich
Den Abschluss des Arlt Symposiums bildeten Diskussionsrunden mit internationalen Best-Practice-Beispielen aus Dänemark, Deutschland und Australien.

Über das Arlt Symposium
Das Arlt Symposium ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung. Seit 2012 widmet es sich jährlich einem aktuellen Thema aus der Sozialen Arbeit.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der FH St. Pölten Department Soziale Arbeit, des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS), Notruf Niederösterreich, der Österreichischen Gesundheitskasse, NÖ.Regional und des NÖ Gemeindebundes.

Website: https://www.arltsymposium.fhstp.ac.at/

(Ende)
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Website: www.fhstp.ac.at
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