pte19971112001 in Business
Neue Medikamente für Asthmatiker - Zulassung verzögert sich
Wirkstoffe verhindern verheerende Wirkung der Leukotriene
Wien (pte) (pte001/12.11.1997/09:20)
Rund 400.000 Österreicher leiden an Asthma. Bei zehn bis 15 Prozent von ihnen wird die Atemnot durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie etwa Aspirin ausgelöst. Für diese Patienten bieten neue Medikamente jetzt eine Hoffnung. "Die Medikamente blockieren die Bindungsstelle, an denen die Leukotriene an der Muskulatur andocken", erläutert Professor Claus Kroegel. Leukotriene sind fettartige Botenstoffe, die für das Zusammenziehen der Lungenbläschen und damit für die nachfolgende Atemnot verantwortlich sind. Bei manchen Asthmatikern werden sie nach der Einnahme von Schmerzmitteln in ungeheuren Mengen freigesetzt. Innerhalb von Minuten erleiden diese Menschen einen schweren Asthmaanfall, der sogar tödlich enden kann. Die neuen Wirkstoffe verhindern diese verheerende Wirkung der Leukotriene.
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