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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980204005 in Business

Microsoft weiter unter Beschuß

Bill Gates verteidigt Geschäftspolitik in Aktionärsbrief


Washington (pte) (pte005/04.02.1998/13:18)

Der amerikanische Software-Konzern Microsoft muß sich jetzt auch einer gemeinsamen Untersuchung von elf Bundesstaaten in Kooperation mit dem Bundes-Justizministerium in der Antitrust-Angelegenheit stellen. Die Staaten, unter anderem New York und Kalifornien, wollen die Unterlagen bezüglich der bevorstehenden Veröffentlichung von Windows 98 insoweit prüfen, als sie die Vermarktungsstrategie von Windows 95 mit der wettbewerbsrechtlich fragwürdigen Bündelung mit dem Web-Browser Internet Explorer fortsetzen.

Zeitgleich hat Microsoft-Chef Bill Gates seinen 25.700 Angestellten und einer Million Aktionären einen Brief geschrieben, in dem er die Geschäftspraktiken erläutert und verteidigt. Seiner Meinung nach sei eine freie Entwicklung von Anwendungen wichtig für Microsoft, aber auch für die anderen Software-Unternehmen. Letztendlich würde der Verbraucher von der einfacheren Handhabung profitieren. Unterdessen hat ein Berufungsgericht in Washington dem Microsoft-Antrag stattgegeben und eine mündliche Anhörung für den 21. April 1998 angesetzt, bei der über den von Microsoft abgelehnten Gutachter Lessig verhandelt wird. Am gleichen Tag soll auch die endgültige Entscheidung in der Hauptsache fallen.

Microsoft hat unterdessen am Montag einen Aktiensplit im Verhältnis von zwei zu eins angekündigt. Dadurch halten Aktionäre, die am 6. Februar 1998 im Besitz von Microsoft-Aktien sind, für jede ihrer Aktien eine weitere Aktie des Software-Giganten hinzu. Insgesamt verdoppelt sich die Zahl der im Umlauf befindlichen Microsoft- Aktien auf 2,4 Milliarden Stück. Der Vorteil für Investoren liegt unter anderem darin, daß die Aktie erschwinglicher wird. Die Aktie wurde am vergangenen Montag für 139,75 Dollar gehandelt. (w&v-online)

* Microsoft schließt Allianz mit Amdahl *
Mit dem amerikanischen Computer-Unternehmen Amdahl, das zum japanischen Fujitsu-Konzern gehört, kooperiert Microsoft im Bereich Software-Technologie und Service für die Verbindung von PCs und Netzwerken, die mit dem Betriebssystem Windows NT arbeiten. Die Robustheit und Zuverlässigkeit der Amdahl-Mainframe-Computer-Software soll nach einer Erklärung von Microsoft auf die Windows NT-Anwendungen übertragen werden. (w&v) (Ende)
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