Menschliche Mitarbeiter sind immer notwendig
Kooperation mit Robotern laut Forschern der Binghamton University bessere Strategie als Ersatz
![]() |
Kooperation mit Robos: besser als Verzicht auf Mitarbeiter (Foto: This_is_Engineering, pixabay.com) |
Vestal/Binghamton (pte002/29.01.2026/06:05)
Unternehmen können ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährden, wenn sie sich zu sehr auf den Ersatz menschlicher Arbeitskräfte durch Roboter verlassen, warnen Wirtschaftswissenschaftler der Binghamton University. Damit verschafften sie sich praktisch keinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, da diese genauso agieren werde.
Investition in die Weiterbildung
Damit widersprechen die Forscher in Teilen einer Einschätzung von Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, die prognostiziert, dass es in 15 Jahren Geisterfabriken gebe, in denen nur noch Roboter arbeiten würden, wie pressetext berichtete.
Rory Eckardt von der Binghamton University empfiehlt Unternehmen, die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern zu optimieren und Mitarbeitern Fähigkeiten zu verschaffen, die einzigartig sind - eine Vorgehensweise, die Konkurrenten nicht so leicht imitieren könnten. Die Übertragung von immer mehr Aufgaben an Roboter könnte zudem nicht nur die psychische Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen, sondern auch die Effizienzsteigerungen, die Arbeitgeber anstreben.
Bessere Loyalität der Mitarbeiter
Der Studie zufolge kann ein kooperativer Ansatz, also die Förderung der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter, die Loyalität der Mitarbeiter erhöhen, da das Unternehmen damit beweist, dass es seine Mitarbeiter bei der Arbeit unterstützt. Ein gutes Beispiel sei die Roboterunterstützung für die Mitarbeiter eines Unternehmens bei der Analyse komplexer Datensätze. Dies sei eine Maßnahme, die Mitarbeiter zu schätzen wüssten, weil ihnen stumpfsinnige Arbeit abgenommen werde.
Ein weiteres Beispiel, das die Forscher nennen, sind Ärzte, die chirurgische Roboter einsetzen, die von Menschen gesteuert werden - allerdings feinfühliger regieren als diese selbst. So könnten sich Ärzte immer filigranere medizinische Eingriffe zutrauen.
"Als ich meine Forschungskarriere im Bereich Führungs- und Organisationswissenschaften begann, hätte ich nie gedacht, dass die Technologie so weit fortschreiten würde, dass wir heute die Auswirkungen von Robotern auf die Führungskräfteentwicklung und die Effektivität von Unternehmen untersuchen müssen. Aber jetzt beeinflusst sie unsere Sicht auf die Zukunft der Personalentwicklung und der Mitarbeiterleistung - unabhängig davon, um welche Art von Unternehmen es sich handelt", so Eckardts Kollegin Shelley Dionne.
(Ende)| Aussender: | pressetext.redaktion |
| Ansprechpartner: | Wolfgang Kempkens |
| Tel.: | +43-1-81140-300 |
| E-Mail: | kempkens@pressetext.com |
| Website: | www.pressetext.com |


