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pte19980202006 in Business

Mäuse sollen Männern auf die Sprünge helfen

Umstrittene Experimente von Reproduktionsexperten in Australien


Melbourne (pte) (pte006/02.02.1998/09:18)

Mäuse sollen unfruchtbaren Männern bei der Spermienproduktion helfen. Solche Pläne hegt jedenfalls ein australischer Wissenschaftler. Der Reproduktionsexperte Roger Short vom Royal Women's Hospital in Melbourne kündigte gegenüber dem New Scientist an, er wolle Keimzellen aus dem Hoden unfruchtbarer Männer in Mäuse verpflanzen.

Viele Männer bilden deshalb nicht genug Spermien zur Befruchtung, weil ihre sogenannten Sertolizellen, die die Spermienreifung vorantreiben, nicht richtig funktionieren. Deren Aufgabe könnten genausogut die Sertolizellen von Mäusen erledigen, meint Roger Short. Die im Mäusehoden gereiften Samenzellen könnten dann für eine künstliche Befruchtung verwendet werden. Zunächst will Short allerdings nur mit Mäusen und Ratten experimentieren.

Es wurde allerdings bereits Kritik an der Methode laut. Zum einen bestünde die Gefahr, daß Viren von der Maus auf den Menschen übertragen würden, zum anderen, sei nicht auszuschließen, daß bei der Spermienreifung in der Maus genetische Veränderungen auftreten, die zu Behinderungen bei den so künstlich gezeugten Kindern führen könnten. [New Scientist] (Ende)
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