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pte20080909002 in Leben

Längst Vergangenes formt Gegenwart mit

TU-Chemnitz: Forscher untersuchen hysteretische Verhalten


Chemnitz (pte002/09.09.2008/06:05)

Viele lange zurückliegende Ereignisse haben auch in der Gegenwart noch einen starken Einfluss. Ein solches System, dessen Ausgangsgröße nicht allein von der Art der Eingangsgröße abhängig ist, sondern auch von der Geschichte, nennt man Hysterese. "Eine konkrete Konsequenz des hysteretischen Verhaltens besteht darin, dass fast beliebig lange zurückliegende Extremereignisse die aktuelle Reaktion des Systems immer noch beeinflussen", so Günter Radons, Leiter der Professur Komplexe Systeme und nichtlineare Dynamik der TU-Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de . Nach Ansicht Radons bietet das Verständnis solcher Systeme zahlreiche Anknüpfungspunkte für fächerübergreifende Forschung.

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