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pte20210504020 Technologie/Digitalisierung

Krypto-Zahlungen nun sicherer und schneller

Neues Protokoll von TU Wien und Purdue University beseitigt Probleme bei Transaktionen


Bitcoin-Symbol im Elektronik-Umfeld (Grafik: Darwin Laganzon, pixabay.com)
Bitcoin-Symbol im Elektronik-Umfeld (Grafik: Darwin Laganzon, pixabay.com)

Wien/West Lafayette/Madrid (pte020/04.05.2021/11:30) - Forscher haben für Transaktionen mit Kryptowährungen ein neues Protokoll entwickelt, das diese schneller und sicherer machen soll. Laut den Experten der Technischen Universität Wien http://tuwien.at , der Purdue University http://purdue.edu und dem IMDEA Software Institute http://software.imdea.org ist es Kriminellen in bestimmten Situationen möglich, personenbezogene Infos über User zu ermitteln, die eigentlich geheim bleiben sollten.

"Lightning Network"

Die Wiener Matteo Maffei und Lukas Aumayr, ihr Madrider Kollege Pedro Moreno-Sanchez und Purdue-Professor Aniket Kate wollen das neue Protokoll auf dem "USENIX Security Symposium" vorstellen, das im August digital stattfindet. Es ist eine der vier wichtigsten Konferenzen zur IT-Sicherheit. "Schon lange weiß man, dass Bitcoin und andere Blockchain-Technologien ein Skalierungsproblem haben: Es kann nur maximal zehn Transaktionen pro Sekunde geben. Das ist sehr wenig, verglichen etwa mit Kreditkartenfirmen, die weltweit zehntausende Transaktionen pro Sekunde durchführen", sagt Aumayr.

Das eigens entwickelte "Lightning Network" soll das Problem lösen. Es ermöglicht ein zusätzliches Netz an Transaktionskanälen zwischen Blockchain-Usern. Wollen etwa zwei Personen in kurzer Zeit viele Transaktionen abwickeln, können sie Zahlungen auf diese Weise direkt untereinander austauschen, ohne dass jede einzelne Transaktion in der Blockchain sichtbar wird. Nur zu Beginn und am Ende dieser Serie an Transaktionen kommt es zu einem offiziellen Eintrag in der Blockchain.

"Bis zu 33 Mal besser"

Diese "Seitenzweige" der Blockchain können relativ kompliziert sein, mit Ketten aus mehreren Usern. "Dabei können Probleme entstehen. In bestimmten Fällen können User dann an Daten anderer User gelangen. Außerdem muss jeder in dieser Kette einen gewissen Geldbetrag einbringen, der als Sicherheit gesperrt wird. Manchmal scheitert eine Transaktion, und dann kann es passieren, dass viel Geld relativ lange gesperrt bleibt - je mehr Personen beteiligt sind, umso länger", weiß Aumayr. Genau diese Probleme behebe das neue Protokoll.

Tests in einem virtuellen Transaktionsnetzwerk haben laut dem Wissenschaftlern gezeigt, dass es beim Einsatz des neuen Protokolls vier bis 33 Mal weniger fehlgeschlagene Transaktionen als mit dem herkömmlichen Lightning-Netzwerk gibt.

(Ende)
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