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pte20190201004 Computer/Telekommunikation, Politik/Recht

Knebelverträge bei britischen Online-Casinos

Regierungsbehörde fordert deutlich mehr Transparenz bei B2C-Geschäftsvereinbarungen


Schweigen: im Online-Casino kein Muss mehr (Foto: Georg Sander, pixelio.de)
Schweigen: im Online-Casino kein Muss mehr (Foto: Georg Sander, pixelio.de)

Birmingham (pte004/01.02.2019/06:15) - Betreiber von Online-Glücksspielen in Großbritannien müssen künftig Disziplinarmaßnahmen fürchten, wenn sie ihre Geschäfte mithilfe von verpflichtenden Geheimhaltungsklauseln für Nutzer tätigen. Wie das Portal "Casino.co.uk" berichtet, hat die britische Glücksspielkommission UKGC http://bit.ly/2IL0O7L den Anbietern schriftlich erklärt, dass bestimmte Verschwiegenheits-Vereinbarungen die Lizenzierungsbedingungen verletzen und sie dafür sanktioniert werden können.

Schweigen ist kein Gold

Die UKGC rügt in ihrer Erklärung, dass einige von ihr untersuchten Vereinbarungen von Anbietern dafür genutzt werden, Nutzer zur Verschwiegenheit zu verpflichten, wo sie angehalten wären, die Behörde über Probleme und regulatorische Bedenken zu informieren. Demnach sind solche Verschwiegenheitsvereinbarungen mit Kunden nicht zu akzeptieren und werden in Zukunft Sanktionen nach sich ziehen.

"Casino.co.uk" zufolge sah sich die UKGC zu diesem Schrtitt genötigt, nachdem sie diverse potenzielle Verletzungen offizieller Genehmigungsvoraussetzungen entdeckt hat. Noch hat die Kommission in diesem Fall keine Strafen ausgesprochen, aber in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie davor im Ernstfall nicht zurückschreckt.

Transparenz ist Trumpf

Als nichtstaatliche Behörde der Regierung ist die UKGC verantwortlich für die Regulierung von Glücksspielen sowie die Überwachung von Glücksspielgesetzen. Im November 2018 veröffentlichte die UKGC einen neuen Leitfaden zur alternativen Streitbeilegung und legte auch damit einen stärkeren Fokus auf Transparenz und Kundenzufriedenheit.

(Ende)
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