pte20090624023 in Business
Industrie prüft neuartigen Games-Kopierschutz
"Projekt Lazarus" - Spiele werden erst nach Kauf nutzbar
Encino (pte023/24.06.2009/12:00)
Die Entertainment Merchants Association (EMA) http://www.entmerch.org , die in Nordamerika die Interessen der Home-Entertainment-Industrie vertritt, will sich zukünftig stärker dem Piraterieproblem innerhalb der Computer- und Videospielbranche annehmen. Wie der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Publikation "Inside EMA" zu entnehmen ist, prüft man derzeit ein neuartiges Konzept, das die Branche vor weiteren wirtschaftlichen Verlusten, die durch die unautorisierte Nutzung und Diebstähle von Games entstehen, bewahren soll. Im Zentrum des Engagements steht dabei das sogenannte "Projekt Lazarus", dessen Ziel es laut EMA-Angaben ist, die Machbarkeit des Einsatzes eines neuen technischen Kopierschutzes für optische Spieldatenträger zu prüfen. Dieser sieht vor, dass Computer- und Videospiele vor ihrem Gebrauch erst durch einen speziellen Code aktiviert werden müssen, der erst nach erfolgter Bezahlung freigeschaltet wird.
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