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pte20200630018 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Hydrogel macht Hornhauttransplantation unnötig

Neuer Behandlungsansatz verträglicher als bisherige medizinische Klebstoffe


Hornhaut: Hydrogel heilt (Foto: skeeze, pixabay.com)
Hornhaut: Hydrogel heilt (Foto: skeeze, pixabay.com)

Montreal (pte018/30.06.2020/10:30) - Mit "LiQD Cornea" steht laut Forschern des Maisonneuve-Rosemont Hospital Research Centre https://crhmr.ciusss-estmtl.gouv.qc.ca/fr eine wirksame und erschwingliche Alternative zur Behandlung von Perforationen der Hornhaut zur Verfügung, die ohne Transplantation auskommt. Laut Team-Koleiterin May Griffith profitieren davon die zahlreichen Patienten, bei denen ein derartiger Eingriff aufgrund des weltweiten Mangels an gespendeten Hornhäuten nicht durchgeführt werden kann.

Verträgliches Gel statt Superkleber

Bis jetzt wurden Patienten auf der Warteliste laut der Forscherin mit einem medizinischen Superkleber behandelt. Dies sei jedoch nur eine kurzfristige Lösung, da das Auge diesen häufig nur schlecht vertrage. Dadurch werde dann eine Transplantation notwendig. Bei LiQD Cornea handelt es sich nun um ein synthetisches, biokompatibles und anhaftendes flüssiges Hydrogel. Es wird als Flüssigkeit aufgetragen, haftet schnell und festigt sich im Gewebe der Hornhaut. LiQD Cornea fördert die Geweberegeneration. Dadurch werden die Perforationen behandelt und damit wird eine Transplantation überflüssig.

An der Entwicklung von LiQD Cornea war ein internationales Forscherteam mit Wissenschaftlern aus Nordamerika, Europa und Ozeanien beteiligt. Es könnte sich dabei um eine revolutionäre Entwicklung handeln, die verhindert, dass Menschen mit einem Sehverlust blind werden. Die Forschungsergebnisse wurden in "Science Advances" veröffentlicht.

(Ende)
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