pte20081029033 in Leben
Halloween scheidet erneut die Geister
Handel profitiert - Katholische Jungschar fordert reflektierten Umgang
Wien (pte033/29.10.2008/13:59)
Das in den USA populär gewordene Fest Halloween hat auch in Europa in den vergangenen Jahren Eingang in die Alltagskultur gefunden. Der Handel freut sich über hohe Umsätze, denn knapp 30 Euro gibt jeder für Süßigkeiten, Dekoration oder Verkleidung rund um den Abend des 31. Oktobers aus. Gleichzeitig stößt das Fest nicht zuletzt durch verübte Vandalakte zunehmend auf Kritik. Die Katholische Jungschar http://www.jungschar.at etwa macht auch darauf aufmerksam, dass der Anblick der Grusel- und Totenmasken nicht für alle Kinder unproblematisch ist. "Kindern darf nicht absichtlich Angst gemacht werden", fordert die Sprecherin Österreichs größter Kinderorganisation, Linda Kreuzer, im pressetext-Interview. Sie kritisiert auch die Form, wie Kinder zu Halloween von der Werbung angesprochen werden: "Kinder sind viel beeinflussbarer als Erwachsene und können ihre Konsumbedürfnisse nicht abschätzen". Profiteure des Festes seien vor allem die Konsum- und Freizeitindustrie.
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